Menü Schließen

9876 Mark und 50 Pfennig

Wenn ich an Otto denke, denke ich an diesen Betrag. In seinem ersten Kinowerk „Otto – Der Film“ spielt diese Zahl eine maßgebliche Rolle. Übrigens ist der Film bis heute der erfolgreichste deutsche Kinofilm.

Ich mochte den Film. Damals. Heute fällt es mir allerdings etwas schwerer den Film von vorne bis hinten zu gucken. Es verhält sich da ähnlich wie mit den Bud Spencer und Terence Hill Filmen von „damals“. Und es scheint auch keine Frage vom Alter zu sein. Guckt meine Tochter nämlich Filme aus der Zeit, über die ich mich kaputt gelacht habe, ist bei ihr leider nicht die gleiche Reaktion zu messen. Als wenn auch Humor einem gewissen Trend unterliegt. Heute sind andere Sachen lustig.

Ich weiß noch, dass ich zu Weihnachten „Das Buch Otto“ geschenkt bekommen habe. Jede Seite wurde förmlich auswendig gelernt. In der Schule war Otto viele Jahre ein Garant für Witze und lustige Auftritte. Manche hatten so gute Otto-Kopien drauf, dass sie fast selbst Eintritt verlangen konnten.

By the way: Otto wäre auf jeden Fall auch ein Kandidat für meine Serie „ok so een Unikum„.

Aktuell hat Otto sogar die Ehrenbürgerschaft der Stadt Emden verliehen bekommen. Damit ist Otto der siebte Ehrenbürger der Stadt Emden. In ein paar Tagen / Wochen wird Otto 70 Jahre alt. Dann sieht man Herrn Waalkes bestimmt auch mal wieder hier in Ostfriesland. Und vielleicht bekomme ich noch ein Autogramm.

Geni(!)albereich mit Sprudelandi

Eigentlich wäre dieser Artikel was für meine Serie „ok so een Unikum“ aber „Sprudelandi“ ist ja nicht allein, sondern mit seiner Band Geni(!)albereich unterwegs. Aber Unikum trifft auf Andreas Hofinga sowas von zu!

Wer ihn kennt (und ich gehöre dazu) merkt das auch sofort. Dröög – wie wir hier oben auf platt sagen. Und das ist auch gut so. Dazu kommt noch, dass Andy mit seiner Band richtig gute Lieder macht und die auch noch gut klingen. Wer auf die Art von Musik steht, kann ja einfach seinen Youtube-Kanal abonnieren. Und jetzt viel Spaß mit „In the Netto“…

 

„Fehn Pollux“ erhält ECO Flettner

Zur Zeit wird gerade in Leer die „Fehn Pollux“ mit einem Flettner Rotor ausgestattet. Es ist dann das erste Schiff mit einem Prototyp eines neu entwickelten Segelantrieb.

Hier ein Imagevideo von ecoflettner:

Der Rotor ist ca. 18 m hoch und hat einen Durchmesser von ca. 3 m. Er dient dazu, aus Windenergie zusätzlichen Schub zu erzeugen und somit den Kraftstoffverbrauch des Schiffes zu reduzieren. Der Flettner-Rotor basieren auf dem Magnus-Effekt.

Hier ein Video, bei dem die Wirkung vom Magnus-Effekt zu sehen ist:

Fikkefuchs – Der Film

No Budget – heißt konkret, der Film wurde über Crowdfounding finanziert und gerade solche Experimente wecken besondere Aufmerksamkeit bei mir.

Natürlich war es auch ein wenig der Trailer der vor ein paar Monaten durch die sozialen Netze geisterte. Aber nach eigener Überprüfung kann ich den Film nur empfehlen. Ist ein wenig polarisierend und sicher nicht jedermanns Geschmack, aber das war Pulp Fiction auch.

Hier der Trailer:

Hier die Webseite: fikkefuchs.de

Mehr auf Wikipedia: Fikkefuchs

Haiku up plattdüütsch

Vom Hundertstel zum Tausendstel… Meine Spezialität. Ich wollte mich kürzlich über alternative Betriebssysteme für meinen alten Rechner informieren und bin dabei auf Haiku gestoßen. Ein Weiterentwicklung von BeOS (damaliger Gegenspieler vom MacOS, zumindest auf 68000er Prozessoren). Haiku ist kostenlos und läuft sehr schnell auf alter Hardware. Optisch hübsch aber irgendwie ein Inselsystem.

Auf jeden Fall bin ich etwas abgeschweift und bei Wiki auf einen anderen Artikel zum Stichwort Haiku gelandet. Und zwar das Haiku, dass eine japanische Gedichtform beschreibt. Meine Tochter hatte letztens als Hausaufgabe ein Gedicht in dieser Form zu schreiben. Ich habe noch gedacht, dass diese Vorgabe es ganz schön schwierig macht ein Gedicht zu schreiben. Und zwar gilt ein Haiku als die kürzeste Gedichtform der Welt. Meist ein Dreizeiler mit einer Silbenstruktur von 5 – 7- 5. Und weil ich grad Spaß dran hatte, hab ich mal ein Haiku geschrieben. Aber auf plattdeutsch. Voilà!

Dat löppt wunnerbaar,

so as een Aap up Sliepsteen.

Seggt mien Moder all weer.

Plattdeutsches Haiku von Oliver Gerken (2018)

Warum es übrigens einen Affen auf einem Schleifstein gibt, und wieso das so komisch aussieht, kann man hier nachlesen. Übrigens, ich bin doch bei einer Xubuntu Variante als Betriebssystem geblieben. Alles andere ist mit zuviel Gefummel verbunden.