Lüttje Bimm hat die Leiche!

Das Wochenende ist um und das beste plattdeutsche Theater das ich kenne, Lüttje Theater Bimm, geht in die Winterpause. Ich hatte das Glück für den Freitag noch ausgesprochen gute Karten (Reihe 1) zu ergattern. Somit konnte ich die fantastische Vorstellung dann mit meinem Freund und ebenso großen „Bimm-Fan“ aus direkter Nähe sehen. Vielleicht nehme ich damit mein Fazit schon vorweg, aber ich maße mir ja auch nicht an, ein Theaterkritiker zu sein.

George Bernard Shaw, ein irischer Schriftsteller und Bühnenautor hat einmal gesagt: „Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.“

An Schlaf war bei diesem Stück nun wirklich nicht zu denken. Insgesamt kam mir das Stück sehr schnell vor, was ich als sehr positiv empfunden habe. Es gab sozusagen keine dramaturgischen Durststrecken. Man merkte auch am Publikum, mit wie viel Humor das Stück gespickt war. Der Herr hinter mir neigte zu Lachanfällen die in stakkatoartiges Grunzen mündeten. Dank meines erstklassigen Platzes konnte mir kein Grunzen, kein Zuschauerkommentar, kein Omahütchen direkt vor meinen Augen oder ein piependes Handy meine Lust am Zusehen trüben.

Ein paar neue Darsteller im „Kader“ von Lüttje Bimm weckten zusätzlich meine Aufmerksamkeit. Die Leistung der neuen Schauspieler im Team war beeindruckend. Die „alten Hasen“ haben es perfekt geschafft eine starke Integrität nach Außen zu präsentieren. Natürlich mit einer ebenso beeindruckenden Leistung. Wie immer hatte das Stück ein Ende, das in tosendes Gelächter mündete und in einer Klatschsalve. Aber so sind wir es ja auch meist gewohnt gewesen. Abschließendes Highlight war dann der nachträgliche Bühnenrundgang zu dem wir von Werner eingeladen wurden. N’Schluck Sekt gab es dann auch noch und wir freuten uns, Theater so nah erleben zu dürfen.

Für alle, die überlegen nächstes Jahr auch Karten zu besorgen, hier ein kleiner Ausschnitt:

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