Sorry Mekkes!

Aus der Reihe „Geschichten, die das Leben schreibt“ heute darüber, wie schnell aus einem notorischen Nörgler… lest selbst:

Mittagspause. Ungwöhnlicherweise besuchte ich ein Schnellrestaurant in meiner Nähe, dass in einigen Teilen Deutschlands den Spitznamen „Zur goldenen Möwe“ bekommen hat. Ich meine McDonald’s. Natürlich ist so eine Mittagspause von der Zeit knapp bemessen, darum freute ich mich noch mehr, dass der McDrive nicht ganz überbevölkert war. Als ich an der Reihe war, bat ich die Stimme, mich kurz über den neuen „McChicken long“ zu informieren. Der stünde noch nicht auf den Plakaten und ich hatte den am Wochenende ja in der Werbung gesehen. Aus dem knacksenden Lautsprecher kam eine Mischung aus Unwissenheit und Ratlosigkeit. Ich fragte noch einmal, weil es dort ja oft auch zu akkustischen Problemen kommen kann. Aber wieder nichts.

Ich bestellte 2 bekannte Burger mit der Info, meine Frage am Fenster zu wiederholen. Beim Annähern an das Fenster ahnte ich, wieso meine Frage vielleicht nicht verstanden worden war. Gefühlte 80 Jahre war die Dame mit Headset und Gelb-roten Poloshirt. Aber weit gefehlt, die Dame war auf Zack. Eine kurze Umfrage unter den Mitarbeitern ergab dann, dass der Mitbewerb solch einen Burger anbietet.

Upps. Meine dankenden Worte und ein „…oh, wie peinlich“ waren dann das letzte, dass aus meinem Autofenster zu hören war. Beim nächsten Fenster, meine Tüte entgegennehmend, sah ich dann all die anderen Gelb-roten Polohemden schmunzeln. Ok. Sorry Folks. Aber die Idee ist doch klasse, oder? Wer wünscht sich nicht auch den „normalen“, oldschool McChicken zurück. Lang in seiner Form und mit einem Stück Analog-Hänchenfleisch, von dem man nur träumen kann!

p.s. Eine „Petition McChicken“ gibt es natürlich schon!

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