Moderne Schatzsuche!

Egal wem ich von meinem Hobby berichtet habe, meistens musste ich erklären um was es geht. Mein Hobby ist „Geocaching„. Damit können erst einmal viele nichts mit anfangen. Auch mit der kurzen Erklärung, es sei eine Art Schnitzeljagt oder Schatzsuche, mit Orten und Plätzen aus dem Internet wird es nicht unbedingt verständlicher. Also dachte ich, ich schreibe einfach mal eine Art Erklärung für all‘ die „Muggles“.

Das Stichwort Schatzsuche trifft es schon sehr genau. Um den Schatz (Cache) zu bergen, benötigt man die Koordinaten, die im Internet auf verschiedenen Portalen gesammelt werden und ein GPS-Gerät, um zu den Koordinaten zu navigieren. Meine Versuche mit einem handelsüblichen Auto-Navi waren nicht so erfolgreich, kann aber klappen. Profis benutzen ein GPS-Handgerät. Meist haben die noch einen Display für Kartenmaterial und Kompass zur Orientierung.

Der Schatz ist eigentlich ein Behälter. Je nach Größe variiert der von Fotodosengröße über Brotdosengröße bis hin zu Munitionskistengröße und größer. Aber auch kleinere Behältnisse sind überall versteckt. Oft dann magnetisch irgendwo drangeklippt. In den Behältern ist meistens ein Logbuch und je nach Größe auch kleinere Gegenstände, die als Tauschobjekte dienen. Natürlich sind keine wertvollen „Schätze“ in den Dosen sondern eher von geringem Wert. Das Motto ist: „Der Weg ist das Ziel„. Mit „Muggles“ meinte ich übrigens die nicht Eingeweihten. Nähert man sich einem Schatz und es befinden sich weitere Passanten in der Nähe, sieht man besser von der Bergung ab. Wird man nämlich beim Stöbern in Gebüschen beobachtet, besteht die Gefahr, dass der Schatz einfach so entfernt wird.

Wer es noch etwas genauer wissen möchte:
Geocaching auf Wikipedia
Cachewiki.de
Geocaching.de

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