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Von 0 auf 11111011100 in 30 Jahren!

Die Computer kommen in die Jahre. Das große Presseecho vom 30. Geburtstag des Commodore C64 (Links am Ende vom Artikel) hat mich auch über meinen Weg zur IT Welt nachdenken lassen. Ich will in diesem Zusammenhang einmal meinen Weg aufschreiben und dabei die ein oder andere Anekdote aus der Zeit auf keinen Fall vergessen.

Teil 1/6 – The early Times

Es war zur Zeit, als Elektronikläden noch mehr Glühlampen als Disketten hatten. Da wurden hier und da mal Regale für viel zu teures Technikspielzeug freigeräumt. Betriebsbereit mit Monitor präsentierten sich die ersten Computer, die ich so wahrgenommen habe. Da waren der C16 von Commodore und der Sprectrum. Natürlich wurde auf den Dingern gleich rumgetippt und ausprobiert. Die ein oder anderen “Kollegen” links und recht am Regal wussten schon mehr und man hat schnell gelernt. Man freute sich wie ein König über das Ergebnis eines 2 Zeilen Listings wie zum Beispiel:

10 PRINT “HALLO”
20 GOTO 10

Am liebsten hätte man die Verkäufer herangerufen um Ihnen stolz das Werk zu präsentiern. Aber wie heute waren es schon damals nur Verkäufer und waren der Materie fast so fremd, wie die Eltern, die mit ansehen mussten, wie man plötzlich beim Einkaufen ganz ohne weiteres für mehrere Stunden an einer Stelle stehen blieb.

Eines meiner absoluten Lieblingsspiele auf dem C64er. H.E.R.O.

Mein Weg führte mich auf die Realschule, die zu der Zeit noch nicht im entferntesten an einen Informatikraum dachte. Zu Hause hatte das Thema Computer auch keine relevante Bedeutung. Ein altes Telespiel mit 2 Controllpaddels (Potentiometer) war das einzig pixelige was auf den Fernseher geworfen wurde abgesehen vom Fernsehbild. Bei Bekannten hatte ich öfter mal an einem C64 gesessen und durfte die glorreichen Zeilen tippen:

LOAD “$”,8

Es wurde an diesen Kisten allerdings nur gespielt. Das Keyboard brauchte man nur zum Laden der Spiele. Ernsthaft hatte sich keiner mit Programmierung oder Anwendungen beschäftigt. Ein Freund bekam dann irgendwann seinen Computer, einen C128 D. Optisch schon wesentlich mehr als eine Konsole mit Tastatur, aber der 128er wurde glaube ich eh am meisten im C64er Modus gestartet, um dann auch volle Kompatibilität zu allen Spielen zu haben. Ich habe allerdings einmal GEOS auf dem 128er gesehen. Schon witzig, wenn der Mauspfeil mit dem Joystick gesteuert wurde.

Nachste Woche geht es weiter mit dem 2. Teil “Die neue Freundin” …to be continued!

Links zum C64 Jubiläum auf Financial Times Deutschland : Giga : Stern

Muttertag verkaufsoffen?

Verkaufsoffener Sonntag am Muttertag

Am 13. Mai 2012 ist dieses Jahr Muttertag. Wie jedes Jahr der 2. Sonntag im Mai. Und das bei mindestens 60 weiteren Ländern dieser Erde. Viele andere Länder feiern den Muttertag an etwas anderen Tagen, aber bei allen Ländern gilt wohl eines gemeinsam, einen Tag zu haben, der als Zeichen der Liebe und Verehrung der Mütter dient.

Als kleine Sonderregelung gilt an dem Muttertagssonntag, dass Floristikgeschäfte geöffnet haben dürfen, damit auch der schusseligste Ehemann / Sohnemann noch ein paar Blümchen auf den letzten Drücker bekommt. Natürlich freut sich die Floristikindustrie auf diesen Tag, der neben dem Valentinstag den Hauptumsatz im Jahr bringt.

Umsatz war auch wohl das Stichwort der Werbegemeinschaft in Leer, bei der Planung der verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr. Von überall hörte man jetzt Empörung, weil doch gerade oft die Damen der Schöpfung im Verkauf tätig sind. Und davon natürlich auch viele Mütter.

Ich bin absolut dagegen, dass die verkaufsoffenen Sonntage absichtlich auf solche “Feiertage” gelegt werden, um vielleicht ein zusätzliches Zugpferd zu haben. Das ist vielleicht nötig. Erst vor ein paar Tagen hatten wir in Leer “Mitternachtsshopping” und “Live-Bilder” aus der Fußgängerzone haben mich stark am Erfolg der Werbeveranstaltung zweifeln lassen. Eine neutrale Berichtserstattung über den Erfolg der Werbeaktion sucht man in der Tagespresse vergeblich – niemand beißt wohl die Hand die einen füttert. Schade, das kratzt ganz schön am Image einer unabhängigen und überparteilichen Zeitung. Da ich die Zeitung eh´ nur auf der Arbeit konsumiere und mich nachrichtentechnisch lieber in meinen RSS-Feeds verliere, ist es für mich nicht so tragisch. Als Abonennt hätte ich allerdings starke Zweifel über eine dauerhafte Bindung an solche Medien. Aber ich schweife ab.

Fakt ist, dass die Muttis auf dieser Welt nicht an ihrem Tag arbeiten sollten. Mir hat man als Kind noch beigebracht, der Mama an diesem Tag möglichst alle Arbeit abzunehmen. Zu verwöhnen wo es nur ging. An diesem Muttertag können das die Kinder dann ja nach 18.00 Uhr machen, wenn Mutti nach einem langen Arbeitssonntag nach Hause kommt. Hoffentlich dann noch genauso entspannt wie an einem echten freien Tag.

Natürlich gibt es hier auch noch ein paar Tipps, für die Söhne und Töchter, denen mal wieder nichts einfallen will:

Die Mama einladen. Entweder zu einem nach Hause, oder gemeinsam in ein Restaurant oder Café. Vielleicht irgendwo draußen, bei schönem Wetter. Je nach Entfernung auf jeden Fall nicht vergessen: anrufen, vielleicht eine Postkarte schicken, oder eine “virtuelle” Karte. Vielleicht ein paar Blümchen per Fleurop.

Scaramouch, scaramouch will you do the fandango

Herrlich, wie der Papa in dem folgenden Video seine Schützlinge zu einer Coverversion von der Szene aus Waynes World animiert. Fast identisch und mindestens genauso viel Spaß!

Hier das “Original” aus Waynes World.

Ach, by the way: Queen hatte natürlich selbst auch ein Video zu diesem Song. Auch wenn es wegen Wayne und Garth oft in Vergessenheit gerät: Queen – Bohemian Rhapsody Dieses Video wurde dann allerdings wieder von den Muppets gecovert. The Muppets: Bohemian Rhapsody

Gefunden bei Gillys Playground

Master of Ceremonies, Mr. Adam Yauch

M-TV war gerade neu, zumindest auf meinem Fernseher und Musikvideos von den Dire Straits mit Money for Nothing oder von Genesis mit Land of Confusion liefen fast den ganzen Tag. Es gab aber schon die “bösen” Videos. Die schmutzig-lustigen RAP-Videos. Unter anderem lief das Video “Fight up for your right to party” von den Beastie Boys in einer sturen Regelmäßigkeit, dass man die Jungs einfach mögen musste.

Jahrelang hatte ich die “Boys” aus den Augen bzw. aus den Ohren verloren. Als dann mit Ill Communication nicht nur die Lieder durch alle Kanäle trällerten, sondern auch die Videos einen Award nach dem nächsten einsammelten, da sorgte ich dafür, dass ich in der Discografie der Jungs nur wenig Lücken hatte. Die Beastie Boys hatten mich komplett erobert.

Das letzte Album, dass auch mit einem fast einstündigen, genialen Video aufwartete, hat auch an den “normalen” Charts seine Qualität unter Beweis gestellt. Als dann Yauch in diesem Video von seiner Krebserkrankung berichtet, habe ich die Nachricht zwar mit einem gewissen Schreck aufgenommen, aber nicht an diese Geschwindigkeit der Krankheit gedacht.

Am 4. Mai starb Adam Yauch an den Folgen seiner Krebserkrankung. 2 Wochen vorher wurden die Beastie Boys in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Rock and Roll in Peace.

Ganz besonders herzlich hat Coldplay mit diesem Video reagiert: