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Autor: Oliver (Seite 2 von 172)

Warum ein Google Localguide sein?

Ungefragt seinen Senf dazu geben. Das beschreibt mich schon sehr passend in nicht wenigen Lebenslagen. Als ich vor einigen Jahren mit foursquare meine Logins der Öffentlichkeit preisgab, bin ich angefangen für den ein oder anderen Ort eine Bewertung zu hinterlassen. Das ein oder andere Mal gab es noch ein Foto mit in den Post, aber irgendwann verebbte dieser Hype bei mir. Auch andere ortsbezogene Trends waren bei mir immer hoch im Kurs aber konnten ihre Attraktivität nicht dauerhaft halten.

Zwischendurch hab ich auch ganz gerne Geocaching gemacht oder war einer der ersten Nutzer von Ingress, lange vor Pokemon Go. Je nach Anwendung verschwand diese oder jene App früher oder später wieder vom Gerät.

Allerdings gibt es da eine App, die für mich zum Standard für Navigation geworden ist. Google Maps. Vor einiger Zeit hat Google hier immer mehr Funktionen und Features nachgeliefert. Und hier bin ich jetzt schon längere Zeit konstant aktiv um meine Mitmenschen von meinen Erfahrungen zu erzählen. Am liebsten auch hier mit Fotos.

Leider wurde das Punktesystem überarbeitet und auch der Anreiz der Belohnungen durch Google ist stark minimiert worden. Gab es sonst noch eine ordentliche Aufstockung des Google Drive Speichers auf ganze 1 Terrabyte, so kann man jetzt höchstens auf 1 bis 3 Monate kostenloses Google Play hoffen oder den ein oder anderen günstigen Film zum Leihen bekommen. Ich habe leider nicht mehr den Terrabyte abgreifen können, bin aber trotzdem gern dabei geblieben. Man kann Rezensionen schreiben, Bewertungen geben, Maps-Informationen überarbeiten oder hinzufügen und natürlich Fotos hinzufügen. Dazu kommt dann eine wöchentliche Statistik in der steht, wie vielen Benutzern die Bewertung vielleicht geholfen hat oder wie oft die Fotos angesehen wurden. Bis jetzt macht es immer noch Spaß und ich guck mal was es für Geschenke bei Level 7 gibt!

Hoffnungsmaschine

Da landet man einmal auf eine Bierlänge bei einem alten Bekannten und schon wurde mir ein neuer Ohrwurm eingepflanzt. Ein Gute Laune Lied mit alter Bekannter

Es geht um die Band erdmöbel, eine Combo aus Köln. Auch die anderen Werke sehr philiosophisch, und auch sehr hörbar. Bin immer froh über frischen Wind in meiner Spotify-Rotation…

Schreib eine Zeile pro Tag in die Hoffnungsautomat-Gebrauchsanweisung

Schwarze Kunst an Bord

Mit den Worten „Gott grüß die Kunst“ bin ich an Deck gegangen und erstmals kamen mir die Worte „Gott grüße sie“ zurückgerufen. Ich war an Bord der Gertrud Oldersum, einem Plattbodenschiff vom Typ Klipperaak. Kapitän ist ein Herr Vöge, der sich auf sein Schiff eine historische Druckerei eingerichtet hat und nun von Hafen zu Hafen fährt um Interessierten einen Einblick in die „Schwarze Kunst“

Das Schöne an dem ganzen Besuch war unter anderem auch, dass meine Tochter mit an Bord ging und der Herr Vöge es super verstanden hat, Lucy und die anderen Kinder an Bord spielerisch über das Druckereihandwerk und auch über die Buchbinderkunst zu informieren. Es hat allen Spaß gemacht. Man hatte nicht den Eindruck, die Kinder müssen den Besuch ihren Eltern zur Liebe aushalten.

Natürlich gab es auch etwas für zu Hause mit. Selbstgedruckt natürlich. Ich freue mich schon, wenn die Gertrud wieder in meiner Nähe zu Anker geht.

Mehr Infos unter gertrudklipperaak.jimdo.com

 

Geh mal nach nebenan und…

…hol‘ mal ein Pfund Butter. So oder so ähnlich wurde ich als Kind das ein oder andere Mal zum Nachbarn geschickt, um fehlende Haushaltsutensilien oder ähnliches zu holen. Unser Nachbar war meine Oma, von daher war das immer ein entspannter Besuch. Heute weiß ich aber auch selbst, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist.

Nicht nur beim Kuchenbacken, wenn einem die Hauptzutat fehlt und sowas natürlich erst am Sonntag auffällt, auch für so viele andere Dinge ist eine nette Nachbarschaft Gold wert. Bei Facebook und Co. merkt man dieses Bedürfnis auch und es sprießen überall regionale Gruppen aus dem Boden, sei es als Tauschbörsen oder zum Anbieten oder Suchen von Dienstleistungen aller Art.

Aber auch über die grenzen von Facebook passiert einiges im Web. Da entsteht gerade eine Plattform namens „nebenan.de„. Ein soziales Netzwerk für Nachbarschaften. Und auch nur für Nachbarschaften. Man wird jetzt nicht mit einer Anfrage nach einem Stück Butter informiert, und dass muss in den 20 km entfernten Nachbarort. Nein, nebenan.de ist eine Community für den Nahbereich. Angemeldete Nutzer werden ihrer Nachbarschaft zugeordnet, können aktive Nachbarn sehen und auf dem Marktplatz ihre Anliegen vorbringen. Ziemlich cool, wie ich finde. Allerdings dauert es hier auf dem Dorf noch etwas länger, denke ich, bis sich meine Nachbarschaft mit Leben füllt. In Ballungszentren geht das sicherlich viel schneller. Aber auch da hilft nebenan.de. Man kann schriftliche Mailings verschicken lassen und so die Nachbarschaft auf das neue Angebot im Web hinweisen. Bin mal gespannt wie sich die Sache entwickelt.

Twitter Timeline wieder chronologisch

Twitter, mein Social-Dingens No. 1, hatte vor einiger Zeit meine Timeline und auch die aller anderen User umgestellt. Die chronologische Sortierung, die Twitter eigentlich auch ausmacht, wurde durch einen „Algorithmus“ ersetzt und mehr relevantere Tweets kamen so prominenter nach oben… Kann man mögen, kennt man von Facebook, ich fands doof.

Als mobile App habe ich erst vor kurzem auf Tweetbot umgestellt, 5 Euronen die sich wirklich lohnen. Großer Vorteil war bei der App die weiterhin chronologisch erscheinen Timeline. Jetzt lese ich grad durch Zufall einen Artikel über die Vor- und Nachteile von Twitter und komme von A über B nach C und lande auf einer Anleitung, wie diese Umstellung ganz einfach rückgängig zu machen ist.

Einfach im Web einloggen und beim Profil auf Einstellungen gehen. Bei Account steht etwas versteckt unten dann das Kontrollkästchen. Einfach deaktivieren und die chronologische Timeline ist wieder aktiv!