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Kategorie: Absolut Privat (Seite 2 von 45)

Wassereis von Bussy

Bussy WassereisMit meiner letzten Amazon Bestellung wurde mir etwas ganz besonderes ins Haus geliefert. Passend zur Jahreszeit habe ich mir nämlich mein Lieblings-Wassereis bestellt. Und was soll ich sagen, die 200 Wassereis wurden etappenweise in die Truhe gelegt um regelmäßig meinen Feierabend zu versüßen. Okay, hier und da haben die Kinder auch etwas abbekommen. Natürlich darf es nur das Eis von Bussy sein, mit dem Bären auf der Packung.

Ich erinnere mich noch gern an die Zeiten als Kind, in denen ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Irgendwo beim Kiosk wurde ein Zwischenstopp eingelegt um mir dann für 20 Pfennig (das war der Kurs damals bei mir) ein Wassereis zu kaufen. Wenn man Stammkunde war, hat der Verkäufer noch dafür gesorgt, das das Eis aufgeschnitten wurde. Sonst hat man nämlich ewig mit den Zähnen knabbern müssen um das Plastik abzureißen.

Zu damals sind mir keine Unterschiede bewusst. Es gibt zwar jetzt mehrere Hersteller mit anderen Geschmackssorten, aber Bussy ist seiner Linie weitesgehend treu geblieben und ich auch Bussy (Alder, ich schwör!). Vielleicht ist es auch ja der Wunsch, die Zeit ein wenig zurück zu drehen, wenn ich mir ein Wassereis aus der Truhe angel.

Am Rande sei noch bemerkt, dass ich zu den 30% der Menschen gehöre, denen förmlich der Kopf explodiert, wenn das Eis zu schnell verzehrt wird. Der sogenannte Kältekopfschmerz. Kommt sehr plötzlich, bleibt kurz und verschwindet wieder komplett. Leider bin ich nicht sehr lernfähig, was diese Schmerzen angeht, denn direkt nachdem die Schmerzen weg sind beiß ich wieder ins leckere Eis. Selber Schuld.

Ostfrieseneistee in aller Munde

Ostfrieseneistee - Foto: instagram.com/gerkenoPerfektes Timing. Kurz bevor der Sommer richtig startet steht der Ostfriesen-Eistee in den Regalen der hiesigen Supermärkte, bzw. wird in vielen Cafés und Restaurants ausgeschenkt. Ich freue mich schon auf die passenden 25° Außentemperatur und ein paar Flaschen dieser eisgekühlten Regionalspezialität.

Schon allein für die Idee und den persönlichen Antrieb der beiden Geschäftsführer verdient der Eistee meine Beachtung. Und ich gebe zu, gerade als das Produkt im regionalen Vollsortimenter erhältlich war, war ich auch schon auf dem Weg um mir ein paar Flaschen zu kaufen.

Wie schmeckt er denn jetzt, der Eistee, mit Wurzeln aus Ostfriesland? Mein Fazit: Lecker. Wobei ein gewisser herber „Nachgeschmack“ nicht zu verleugnen ist. Das wird der eingefleischte Teetrinker sicher gar nicht merken. Schön auch der Geschmack der Minze, bzw. des Minztees.

#ostfrieseneistee

Ich freue mich zu sehen, wie aus einer Idee ein Produkt wird. Den Erfolg gönne ich den beiden Geschäftsführern.

Link zu Ostfrieseneistee | Ostfrieseneistee bei facebook | Artikel in der OZ

Leer bei Nacht

Als meine Frau irgendwann unbedingt eine DSLR wollte, weil die Fotos einfach authentischer aussehen, war die Bereitschaft mit der Kamera zu experimentieren sehr hoch. Das hat irgendwann nachgelassen und der Griff zum „Foto-Koffer“ blieb mehr und mehr aus. Grund dafür war die kleine IXUS und dann blieb auch die zu Hause, als unsere Handys bessere Fotos als die IXUS machten. Natürlich ist ein gutes Foto nicht abhängig von den Megapixeln, aber die Bequemlichkeit siegt und der Kompromiss zwischen Qualität und permanenter Verfügbarkeit wird von unseren „Handyknippsen“ gewonnen.

Egal, das soll jetzt nicht das Thema sein. Ich wollte letztens für die Arbeit ein Nachtfoto mit Langzeitbelichtung machen und das ging natürlich nicht mit dem Handy. Da war ich über die Ausrüstung meiner Frau doch sehr froh. Natürlich war der Akku nicht direkt startklar. Die Compactflash noch kurz „leer“ gemacht und dann ab in die kalte Dunkelheit. Ich hatte zwar kurz bei Google nachgeguckt, welche Blendenwerte und Verschlusszeiten für mein Vorhaben optimal wären, aber vor Ort musste dann doch noch gut selber geregelt werden. Manche Fotos sind dann mit 25 Sekunden belichtet worden. Dabei sind ein paar private Schnappschüsse übrig geblieben, die hier natürlich nicht fehlen dürfen.

Blitzschnell reagiert!

Dank WordPress muss man sich als „Blogger“ nicht ganz so viele Gedanken für die multifunktionale Darstellung der eigenen Webseite machen. Egal ob die Seite mit einem mobilen Endgerät oder über ein Tablet oder einen Rechner angesurft wird, die Seite ist in der Regel optimal präsentiert.

WordPress hat schon ganz früh Möglichkeiten hierfür parat gehabt, bzw. die Möglichkeit geboten mit entsprechenen Plugins dafür Sorge zu tragen. Meine Seite ist kürzlich etwas aufgehübscht worden, ich benutze das aktuelle WordPress Theme „Twenty Seventeen„, das beim aktuellen Majorupdate dabei war. Viel Spaß beim Lesen meines Blogs wünsche ich, egal von welcher Plattform er oder sie kommt.

Eine alte Freundin kehrt Heim.

„Du kannst die Zeit nicht anhalten!“, so hieß es heute von meiner Mutter als Kommentar zu meinem kürzlichen Kauf bei ebay. Wieso? Weil ich mir da einen Amiga 500 ersteigert habe und mich wie ein Kind auf das Paket freue.

Der Amiga war mein erster Computer und noch heute versuche ich mit allen Mitteln das Gefühl von damals nachzuahmen. Oft erfolglos, trotz mitlerweile echt guter Emulationssoftware. Natürlich weiß ich das ich die Zeit nicht anhalten kann, aber warum sollte ich nicht zwischendurch einfach etwas auf die Bremse drücken?

Meine 40 Jahre kann ich nicht mehr mit irgendwelchen Fallschirmsprüngen, Marathonläufen oder Bungeesprüngen kaschieren. Es ist, wie es ist. Ich glaube auch gar nicht, dass der Amiga ein Ausleben einer aufkeimenden midlife-crisis ist. Vielmehr steckt in dem wunderbaren Stück beigen Plastik so viel Computerinnovation, die mir auch heute immer noch in modernen Rechnern entgegen strahlt und zu der eine starke Bindung und viele schöne Erinnerungen bestehen. Meine „Freundin“ von damals war ihrer Zeit so weit voraus, wie kaum ein Rechner danach.

Wie freue ich mich darauf, das „echte“ Monkey Island zu spielen und Guybrusch Threepwood wieder über Mêlée Island zu steuern um endlich ein echter Pirat zu werden. Oder eine kurzweilige Partie Arkanoid; mit einem Porsche an einer Steilhangpiste bei Testdrive Rennen fahren oder einfach pixelige Kunstwerke mit DeLuxe Paint schaffen.
Auch habe ich den Demomaker von Databecker geliebt. Überhaupt waren Demos ein kleines Stück Kulturgut für jeden Amiga User. Ich habe immer noch mehrere Pappordner voll mit Amiga Zeitschriften. Diverse Magazine, von denen ich mich noch nicht trennen konnte.
Jetzt steht bald wieder ein Amiga vor mir und ich darf ihn mein eigen nennen. Vielleicht verhält es sich mit dem Amiga so wie mit dem Gameboy, den ich vor 2 Jahren aus der „Bucht“ gerettet habe. Ich hab ihn wieder losgelassen, weil irgendwann die Erkenntnis kam, dass es zwar ganz schön ist nochmal Tetris und Mario mit der Technik der 80er zu spielen, aber man nur schwer dafür Sorge tragen kann, so viele Technikrelikte am Leben zu erhalten.
Für ausschweifende Spielenächte oder Bastelexzesse am Amiga bleibt auch künftig keine Gelegenheit. Dafür werden meine Mädels schon sorgen. Aber meiner Großen zeigen, welcher Computer dem Papa damals den Kopf verdreht hat, darauf freue ich mich jetzt schon. Das Surren und Rattern des Diskettenlaufwerks wirkt sicher erstmal befremdlich auf sie, das kennt sie nämlich nicht von ihrem Tablet.

Zum Glück gibt es 2 Gameports…

Eins sei noch gesagt. Meine Erfahrungen, Probleme und Lösungen mit dem Commodore Amiga 500 finden natürlich den Weg hier in den Blog. Also brav dran bleiben!