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Kategorie: Absolut Privat (Seite 2 von 46)

Repair Cafe in Ostfriesland

Die Idee vom Repair Cafe fand ich schon klasse, als es diesen Namen so noch nicht gab. Ich hatte das Glück, technische Defekte an Radios, Staubsaugern oder Ähnlichem bei meinem Vater abzugeben und der hatte dann entsprechende Ruhe um sich dem Problem zu widmen. Wenn ich nicht vorher schon das meiste kaputt repariert hatte.

Der letzte Fall war tatsächlich ein Radio. Kein hochpreisiges Modell, aber ein sehr Praktisches. Radio inkl. Uhr, CD und Dock-Konnektor für eine ganze Generation iPods und iPhones. Leider verweigerte das Gerät irgendwann den Dienst und ein Rütteln am Netzstecker zeigte, dass hier „nur“ ein Wackelkontakt der Fehler ist. Aber um an diesen „Wackler“ zu kommen, musste das Radio auf vielen Ebenen zerlegt werden. Extrem kompakt war der Kasten verbaut und die internen Kabel nur so lang wie unbedingt notwendig. Als ich nach 2 Nachmittagen keine Geduld mehr hatte, ging alles in die Hände von Papa mit der Bitte, dass er sein Glück doch mal versuchen sollte. Ja und seitdem läuft das Radio wieder treu und ohne Störung. Zwar nicht mehr als Küchenradio (da hat Alexa die Führung übernommen), aber als Klanglieferant in meiner Werkstatt (für die nächsten Bastel-Projekte).

Wer jetzt nicht so viel Glück hat, dass der Vater jedes Gerät in Augenschein nimmt um ihm neues Leben einzuhauchen, dem empfehle ich dann tatsächlich die Repair Cafes. Eine immer größer werdende Community, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die eingebaute Obsoleszenz in den technischen Geräten ein Schnippchen zu schlagen. Der Konsument soll sein Produkt nicht immer gleich entsorgen wenn der Dienst mal verweigert wird. Sehr oft ist mit nur wenig Mitteln das Gerät wieder in den Dienst gestellt. Und das ganze läuft auf ehrenamtlicher Basis. Das bedeutet, für den Besucher vom Repair Cafe ist die Reparatur kostenlos. Natürlich gibt es hier und da Möglichkeiten zu spenden oder sich selbst einzubringen. Für Ostfriesland gibt es auch schon aktive Cafes mit festen Besuchszeiten. So ist in Aurich und in Bunde bereits ein konstanter Anlauf geschaffen worden. Bei der Region Rhauderfehn ist man in den Startlöchern.

 

Das Beatles Shirt

Schon öfter ist mir das T-Shirt Design mit den Vornamen der Beatles unter die Augen gekommen. Natürlich gab es auch schnell individualisierte Ableger. Aber die Optik, also das Schlichte in Verbindung mit einer schlichten und klassischen Schrift, hat einen gewissen Reiz für mich.

Beim googlen bin ich dann auf die Urheber gestoßen. Eine Design-Agentur aus Holland. Die hatten im Jahr 2001 für ein japanisches Label das Design entworfen. Als Schrift wurde die Helvetica verwendet.

Durch den Hype ist dieses Design zu einem Prototyp für Bandshirts geworden. Wer jemals die Beatles gehört hat, weiß anhand der Vornamen ganz sicher um welche Band es geht. Das funktioniert natürlich auch mit den Rolling Stones oder anderen Rockklassikern.

Mein Mockup stellt die Rockband dar, die bei mir zu Hause für die laute Musik sorgt. Meine Mädels.

Hoffnungsmaschine

Da landet man einmal auf eine Bierlänge bei einem alten Bekannten und schon wurde mir ein neuer Ohrwurm eingepflanzt. Ein Gute Laune Lied mit alter Bekannter

Es geht um die Band erdmöbel, eine Combo aus Köln. Auch die anderen Werke sehr philiosophisch, und auch sehr hörbar. Bin immer froh über frischen Wind in meiner Spotify-Rotation…

Schreib eine Zeile pro Tag in die Hoffnungsautomat-Gebrauchsanweisung

Geh mal nach nebenan und…

…hol‘ mal ein Pfund Butter. So oder so ähnlich wurde ich als Kind das ein oder andere Mal zum Nachbarn geschickt, um fehlende Haushaltsutensilien oder ähnliches zu holen. Unser Nachbar war meine Oma, von daher war das immer ein entspannter Besuch. Heute weiß ich aber auch selbst, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist.

Nicht nur beim Kuchenbacken, wenn einem die Hauptzutat fehlt und sowas natürlich erst am Sonntag auffällt, auch für so viele andere Dinge ist eine nette Nachbarschaft Gold wert. Bei Facebook und Co. merkt man dieses Bedürfnis auch und es sprießen überall regionale Gruppen aus dem Boden, sei es als Tauschbörsen oder zum Anbieten oder Suchen von Dienstleistungen aller Art.

Aber auch über die grenzen von Facebook passiert einiges im Web. Da entsteht gerade eine Plattform namens „nebenan.de„. Ein soziales Netzwerk für Nachbarschaften. Und auch nur für Nachbarschaften. Man wird jetzt nicht mit einer Anfrage nach einem Stück Butter informiert, und dass muss in den 20 km entfernten Nachbarort. Nein, nebenan.de ist eine Community für den Nahbereich. Angemeldete Nutzer werden ihrer Nachbarschaft zugeordnet, können aktive Nachbarn sehen und auf dem Marktplatz ihre Anliegen vorbringen. Ziemlich cool, wie ich finde. Allerdings dauert es hier auf dem Dorf noch etwas länger, denke ich, bis sich meine Nachbarschaft mit Leben füllt. In Ballungszentren geht das sicherlich viel schneller. Aber auch da hilft nebenan.de. Man kann schriftliche Mailings verschicken lassen und so die Nachbarschaft auf das neue Angebot im Web hinweisen. Bin mal gespannt wie sich die Sache entwickelt.

Twitter und ich…

Ich fand Twitter immer schon etwas cooler als andere Social-Dienste. Wobei, als ich bei Twitter anfing (Mai 2009) gab es von diesen Diensten noch überschaubar wenige. Erst war es etwas suspekt, gerade als Blogger mit Hang zum Vielschreiben, meinen Senf in nur 140 Zeichen mitzuteilen. Dazu kam dann noch Probleme wie lange URLs, die allein schon die Zeichen benötigten… URL Shortener gab es auch erst etwas später.

Andere Bekannte schlossen sich Facebook als Netzwerk an. Allerdings ist Facebook für mich heute, als auch damals, mehr ein umfangreiches Freundenetzwerk. Twitter ist da für mich wesentlich authentischer. Es sind keine Freunde sondern Follower, und dieser gewisse Abstand macht es so attraktiv. Wie stolz war ich auf meine ersten 100 Follower… wie traurig, als ich gemerkt habe dass davon auch wieder welche verschwinden können.

Irgendwann war es zwischen Twitter und mir allerdings ruhig geworden. Trotz Apps und Einbindung in sämtliche andere Netzwerke war mein Feed verstummt. Hin und wieder scrollte ich mal die Timeline durch, in der Hoffnung ein lustiges Video zu finden, aber der Reiz war als Konsument sowie als Produzent verpufft. Später hab ich dann Automatisierungsdienste wie IFTTT dazu veranlasst über Wetter zu tweeten oder Neujahrsbotschaften in meinem Namen zu senden. Wie armseelig… Heute ist das wieder anders. Meine Lust zu twittern ist seit ein paar Monaten neu entfacht und ich versuche auch am sprichwörtlichen Ball zu bleiben. Es hat sich ja schließlich auch bei Twitter einiges getan. Es hat aber schon lange keinen Failwhale mehr gegeben…

 

Hier der erste Tweet ever:

Und hier mein erster Tweet:

 

Hier übrigens eine tolle Anleitung wie man seinen ersten Tweet findet. Danke an superboelt