Echt jetzt? Neun Jahre?

So lange ist es nun schon her, dass in Oldenburg ein Computermuseum eröffnet hat. Und was für eins!

Nämlich ein „Hands-On“ Museum. Alle Exponate stehen betriebsbereit am Schreibtisch und warten darauf „bedaddelt“ zu werden. In etwa so, als wenn man das Naturkundemuseum Berlin besucht und eine Runde auf dem T-Rex reiten darf.

Das schöne für mich hierbei ist die lange Bindung an das OCM und die netten Kontakte die durch diese Bindung entstanden sind. Angefangen mit einem leckeren Grillnachmittag bei Thiemo und Silva direkt im Innenhof des ehemaligen Standortes beim Waffenplatz. Herrlich dieser Besuch! Ein Bier, eine Bratwurst und eine Runde Giana Sisters auf einem A500.

Ein weiterer „Meilenstein“ war dann, als ich für die Apple Dauerausstellung mehrere Exponate zur Verfügung stellen konnte und mit der Mac User Gruppe Ostfriesland zur Eröffnung da war (Bericht auf macfriesland.de). Dann kam irgendwann der Umzug und ich hab es leider zu oft nicht geschafft, einfach mal rumzukommen um zu sehen wie toll das OCM geworden ist.

Naja, es hat etwas gedauert. Aber als ich dann das erste Mal die großzügigen Räume vom OCM im ehemaligen Postgebäude beim Bahnhof betrat, war ich völlig „geflashed“ (Hoffentlich unterstützt ihr Browser Flash). Alles passte, die Schreibtische individuell für das Museum angepasst, bequeme Stühle zum ranstellen, wenn es beim Zocken mal wieder länger dauert und das bequeme Flair von Muttis Wohnzimmer aus den 70ern, das einen einlädt in alten Neckermann oder Quelle Katalogen zu stöbern. Einfach herrlich und nicht zu toppen!

Wirklich nicht? Oh doch! Das OCM hat kurze Zeit später noch einen drauf gesetzt und einen nicht gerade kleinen Teil der Fläche in eine ausgewachsene Arcade-Halle verwandelt. Und auch hier das Motto: „hands-on“! Ich konnte zwischenzeitlich meine Tochter vom Reiz der Geräte überzeugen und war schon mehrfach mit Ihr vor Ort. Sei es ein Arcade-Abend an dem sie mit Vorliebe Oldschool Flipperautomaten bediente oder Themenabende an denen wir verkleidet als blutrünstige Piraten aufgetaucht sind um alles über Monkey Island zu erfahren.

#monkeyisland #event im #oldenburgercomputermuseum

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Seit dem letzten Event hab ich mich dann auch hinreissen lassen, Mitglied im „Oldenburger Computer-Museum e.V.“ zu werden.

Die Entfernung und meine anderen 2 Kinder hindern ein wenig daran, dass ich zu jedem Öffnungstag da bin, aber umso mehr freue ich mich auf die Termine die für mich zur Pflicht geworden sind. So wie jetzt zum Ende November das Jubiläum. Natürlich darf die Große mit und natürlich wird gedaddelt, geflippert, getalk’ed…

Wer wissen will, warum ich so ins schwärmen komme, bei diesem Termin, sollte sich am besten selbst davon überzeugen. Am 25. November ab 19.00 Uhr in Oldenburg. Bis dahin!

Links: Oldenburger Computer Museum | Mac User Gruppe Ostfriesland

Ich, als Cyborg – Teil 1

Pebble Smartwatch Quelle: www.getpebble.comSchon lange dient mein Smartphone als „Brainextension“ sowie Draht zur Aussenwelt. Das ist auch nicht nur bei mir so, sondern wird bei jedem Smartphone-User mit der Zeit so. Man lagert Wissen aus, statt es selbst zu verwalten. Das hat insofern Vorteile, dass genügend Kapazität für andere Projekte zur Verfügung steht. Logischerweise ist dabei das Hauptproblem, die Redundanz. Was, wenn das Smartphone versagt, was wenn Clouddienste nicht gesyncht werden (Digitale Demenz). Dann wird panisch nach Erinnerungsfetzen in den eigenen Synapsen gesucht. Die Abhängigkeit ist da schon frappierend.

Das Thema Smartwatch lässt mich schon seit 2 Jahren nicht wirklich los. Vor einem Jahr dann der Kickstarterfolg der Pebble. Es passte alles. Je öfter ich deren Konzept verinnerlichte, desto mehr glaubte ich, dieses kleine Stück Hardware muss auch an meinen Arm. Und so sollte es dieses Jahr sein. Ich durfte mir, dank meiner Frau, die Pebble zum Geburtstag ordern. Kaum 2 Tage später hab ich dann den UPS-Mann umarmt. Seit dem habe ich die Pebble 2 Wochen intensiv in Gebrauch und kann mit Fug und Recht behaupten, dass meine Erwartungen zu 100% erfüllt wurden. Es ist eine sympathische Uhr. Ein Begleiter, den man nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnimmt, außer bei Benachrichtigungen und anderen Funktionen. In keinster Weise ein Störfaktor. Das die Pebble App auch noch einen kleinen, eigenen Store betreibt und da die Auswahl echt riesig ist, rundet die Sache ab und es gibt fast alle 2 Tage ein neues Watchface. Sie macht in jeder Hinsicht Spaß, hält was sie verspricht und ist optisch auch ein Schmankerl, wie ich finde.

Auch die Tatsache, das Apple seit gestern endlich ihre Version der smarten Uhr vorgestellt hat, ändert wenig an meiner Meinung. Apple wird ihre Uhr erst in knapp einem Jahr herausbringen, die Akkulaufzeit wird bestimmt keine 7 Tage betragen und mit einem Preis ab!! 350$ ist sie bestimmt als kleines Handygimmick für mich zu teuer.

Eine Uhr am Handgelenk, mit der ich die Musik am iPhone steuere, dass grad über Airplay auf das Apple TV und somit auf die Anlage streamt. Geil. Die Musik kann auf Anschlag stehen, und aus dem Garten raus skippe ich durch das Album. Auch geil ist die interne Sensorik. Ich spare mir das Jawbone, weil ich bereits einen Schrittzähler aktiviert habe. Auch ein „smarter“ Wecker ist dabei. Ich werde somit nicht mehr in einer evtl. Tiefschlafphase geweckt. Dank genügend Apps die diese Daten auswerten. Natürlich denkt sich vielleicht der durchschnittliche Technik-Konsument, er bräuchte so etwas nicht und das ganze ist vielleicht nur ein Hype. In gewisser Weise hat er natürlich Recht. Ich brauche auch kein Smartphone, und in manchen Fällen ist das Abhandensein eines solchen vielleicht sogar von Vorteil. Da ich aber schon immer etwas für moderne Technik und ihre Entwicklung über hatte, und ich mich gerne zur Gruppe der Nerds zähle, lege ich alle kritischen Gedanken beiseite und lass mir meine Tweets von der Pebble anzeigen. Weil ich’s kann! Word!

Die schönsten Erinnerungen an eine Smartwatch aus der Filmwelt habe ich natürlich auch mal zusammengestellt:

James Bond

Knight Rider

Inspector Gadget

By the way: Menschen mit technischen Implantaten wie Schrittmachern, komplexe Prothesen oder Implantaten in Auge und Ohr fallen bereits in die Definition von Cyborgs. 10 % der aktuellen Bevölkerung der USA wären somit im technischen Sinn „Cyborgs„.

Blogparade / Stöckchen: Tablet-Computer

Es ist Stöckchenzeit. Bei jens-stratmann.de bin ich auf ein Stöckchen mit einem sehr aktuellen Thema gestoßen. Es geht um Tablet Computer und deren Verwendung.

Welchen Tablet-Computer (iPad, Motorola Xoom, HP Touchpad etc.) besitzt Du (optional gern mit einem Foto)?

Ich bin stolzer Besitzer eines iPad 2 3G 16 GB. 3G war Bedingung und 16 GB reichen aus Erfahrung für mich vollkommen aus.

Streng genommen habe ich seit 7 Jahren einen Tablet Computer. Auf von der Marke Apple. Damals hab‘ ich mir aus der Bucht einen Newton geschossen. Das Teil ist immer noch funktionstüchtig, trotz seines Baujahrs von 1996. Allerdings fängt jetzt langsam die grüne Backlight Beleuchtung an zu spinnen.

Seit wann besitzt Du das Tablet?

Ich wünsche mir ein Tablet PC schon seit es sie gibt, seit dem August 2011 besitze ich dann auch endlich einen. Über ein Jahr zusammengespart und dann endlich als Geburtstagsgeschenk bekommen. Danke mein Herz.

Wie sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

Wer mit einem iOS Device einen Screenshot machen will, kann das durch gleichzeitiges drücken des Homebuttons und des Ein/Aus Schalters. Wie ein Android User einen Screenshot macht, steht auf dieser Seite: Android Screenshot Howto (Achtung Spot!!)

Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?

Insgesamt sind 4 Homescreens mit Apps belegt. Die erste Seite ist mehr oder weniger unverändert mit den Apple-Apps belegt, dann kommt auf Screen 2 ein paar Multimedia- und Fotoapps. Screen 3 ist für Spiele jeglicher Art und der vierte für neue Apps, die eher temporär auf dem Tablet einen Platz finden.

Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?

Es sind nach Überprüfung genau 188 Apps. (Unter Einstellungen -> Allgemein -> Info)

Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?

Die sofortige Verfügbarkeit. Ein Wisch und das Gerät ist mit allem betriebsbereit. Kein Hochfahren oder Warten mehr. Schön ist auch die Akkulaufzeit. Absolut erstaunlich, wie selten der Kasten ans Netz muss. Genial ist auch seit iOS5 der Wlan-Synch. Vom Sofa aus Playlisten ändern etc.

Was stört Dich an Deinem Tablet?

Es ist so verwundbar. Nur selten traue ich mich, das Tablet aus dem Case zu nehmen. Die Aluminium-Rückseite würde beim verschieben auf dem Schreibtisch feinste Kratzer erleiden. Und es stört mich tatsächlich das Tippen längerer Texte mit der Onscreen Tastatur. Da nehme ich dann lieber den Desktop oder ein Bluetooth-Keyboard.

Stelle Deine Lieblings-App vor!

Dürfte ich nur eine App nennen, wäre das „iCabMobile“. Einen besseren Browser für ein mobiles Device (gibt es ja auch fürs iPhone) kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem jeden Tag im Einsatz ist Flipboard, MobileRSS, OnAir, Plaintext und Wunderlist. Ganz neben Twitter und Facebook.

Wieviel Geld hast Du bisher für Apps ausgegeben?

Keine Ahnung. Gibt es da eine App für? Also, ich bin eigentlich eher der geizige App-Käufer. Ein paar Apps um Sonderangebote ausfindig zu machen habe ich installiert. Und ich freue mich dann auch immer wenn ich ein Schnäppchen machen kann. Entweder für Lau oder für ein paar Cent.

p.s. Normalerweise landen meine Blogthemen mit dem Apfel auf diesem Blog: macfriesland.de – Wegen dem Stöckchen durfte der Artikel sozusagen hier online gehen…