Von Apple

Ich, als Cyborg – Teil 1

Pebble Smartwatch Quelle: www.getpebble.comSchon lange dient mein Smartphone als “Brainextension” sowie Draht zur Aussenwelt. Das ist auch nicht nur bei mir so, sondern wird bei jedem Smartphone-User mit der Zeit so. Man lagert Wissen aus, statt es selbst zu verwalten. Das hat insofern Vorteile, dass genügend Kapazität für andere Projekte zur Verfügung steht. Logischerweise ist dabei das Hauptproblem, die Redundanz. Was, wenn das Smartphone versagt, was wenn Clouddienste nicht gesyncht werden (Digitale Demenz). Dann wird panisch nach Erinnerungsfetzen in den eigenen Synapsen gesucht. Die Abhängigkeit ist da schon frappierend.

Das Thema Smartwatch lässt mich schon seit 2 Jahren nicht wirklich los. Vor einem Jahr dann der Kickstarterfolg der Pebble. Es passte alles. Je öfter ich deren Konzept verinnerlichte, desto mehr glaubte ich, dieses kleine Stück Hardware muss auch an meinen Arm. Und so sollte es dieses Jahr sein. Ich durfte mir, dank meiner Frau, die Pebble zum Geburtstag ordern. Kaum 2 Tage später hab ich dann den UPS-Mann umarmt. Seit dem habe ich die Pebble 2 Wochen intensiv in Gebrauch und kann mit Fug und Recht behaupten, dass meine Erwartungen zu 100% erfüllt wurden. Es ist eine sympathische Uhr. Ein Begleiter, den man nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnimmt, außer bei Benachrichtigungen und anderen Funktionen. In keinster Weise ein Störfaktor. Das die Pebble App auch noch einen kleinen, eigenen Store betreibt und da die Auswahl echt riesig ist, rundet die Sache ab und es gibt fast alle 2 Tage ein neues Watchface. Sie macht in jeder Hinsicht Spaß, hält was sie verspricht und ist optisch auch ein Schmankerl, wie ich finde.

Auch die Tatsache, das Apple seit gestern endlich ihre Version der smarten Uhr vorgestellt hat, ändert wenig an meiner Meinung. Apple wird ihre Uhr erst in knapp einem Jahr herausbringen, die Akkulaufzeit wird bestimmt keine 7 Tage betragen und mit einem Preis ab!! 350$ ist sie bestimmt als kleines Handygimmick für mich zu teuer.

Eine Uhr am Handgelenk, mit der ich die Musik am iPhone steuere, dass grad über Airplay auf das Apple TV und somit auf die Anlage streamt. Geil. Die Musik kann auf Anschlag stehen, und aus dem Garten raus skippe ich durch das Album. Auch geil ist die interne Sensorik. Ich spare mir das Jawbone, weil ich bereits einen Schrittzähler aktiviert habe. Auch ein “smarter” Wecker ist dabei. Ich werde somit nicht mehr in einer evtl. Tiefschlafphase geweckt. Dank genügend Apps die diese Daten auswerten. Natürlich denkt sich vielleicht der durchschnittliche Technik-Konsument, er bräuchte so etwas nicht und das ganze ist vielleicht nur ein Hype. In gewisser Weise hat er natürlich Recht. Ich brauche auch kein Smartphone, und in manchen Fällen ist das Abhandensein eines solchen vielleicht sogar von Vorteil. Da ich aber schon immer etwas für moderne Technik und ihre Entwicklung über hatte, und ich mich gerne zur Gruppe der Nerds zähle, lege ich alle kritischen Gedanken beiseite und lass mir meine Tweets von der Pebble anzeigen. Weil ich’s kann! Word!

Die schönsten Erinnerungen an eine Smartwatch aus der Filmwelt habe ich natürlich auch mal zusammengestellt:

James Bond

Knight Rider

Inspector Gadget

By the way: Menschen mit technischen Implantaten wie Schrittmachern, komplexe Prothesen oder Implantaten in Auge und Ohr fallen bereits in die Definition von Cyborgs. 10 % der aktuellen Bevölkerung der USA wären somit im technischen Sinn “Cyborgs“.

Blogparade / Stöckchen: Tablet-Computer

Es ist Stöckchenzeit. Bei jens-stratmann.de bin ich auf ein Stöckchen mit einem sehr aktuellen Thema gestoßen. Es geht um Tablet Computer und deren Verwendung.

Welchen Tablet-Computer (iPad, Motorola Xoom, HP Touchpad etc.) besitzt Du (optional gern mit einem Foto)?

Ich bin stolzer Besitzer eines iPad 2 3G 16 GB. 3G war Bedingung und 16 GB reichen aus Erfahrung für mich vollkommen aus.

Streng genommen habe ich seit 7 Jahren einen Tablet Computer. Auf von der Marke Apple. Damals hab’ ich mir aus der Bucht einen Newton geschossen. Das Teil ist immer noch funktionstüchtig, trotz seines Baujahrs von 1996. Allerdings fängt jetzt langsam die grüne Backlight Beleuchtung an zu spinnen.

Seit wann besitzt Du das Tablet?

Ich wünsche mir ein Tablet PC schon seit es sie gibt, seit dem August 2011 besitze ich dann auch endlich einen. Über ein Jahr zusammengespart und dann endlich als Geburtstagsgeschenk bekommen. Danke mein Herz.

Wie sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

Wer mit einem iOS Device einen Screenshot machen will, kann das durch gleichzeitiges drücken des Homebuttons und des Ein/Aus Schalters. Wie ein Android User einen Screenshot macht, steht auf dieser Seite: Android Screenshot Howto (Achtung Spot!!)

Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?

Insgesamt sind 4 Homescreens mit Apps belegt. Die erste Seite ist mehr oder weniger unverändert mit den Apple-Apps belegt, dann kommt auf Screen 2 ein paar Multimedia- und Fotoapps. Screen 3 ist für Spiele jeglicher Art und der vierte für neue Apps, die eher temporär auf dem Tablet einen Platz finden.

Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?

Es sind nach Überprüfung genau 188 Apps. (Unter Einstellungen -> Allgemein -> Info)

Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?

Die sofortige Verfügbarkeit. Ein Wisch und das Gerät ist mit allem betriebsbereit. Kein Hochfahren oder Warten mehr. Schön ist auch die Akkulaufzeit. Absolut erstaunlich, wie selten der Kasten ans Netz muss. Genial ist auch seit iOS5 der Wlan-Synch. Vom Sofa aus Playlisten ändern etc.

Was stört Dich an Deinem Tablet?

Es ist so verwundbar. Nur selten traue ich mich, das Tablet aus dem Case zu nehmen. Die Aluminium-Rückseite würde beim verschieben auf dem Schreibtisch feinste Kratzer erleiden. Und es stört mich tatsächlich das Tippen längerer Texte mit der Onscreen Tastatur. Da nehme ich dann lieber den Desktop oder ein Bluetooth-Keyboard.

Stelle Deine Lieblings-App vor!

Dürfte ich nur eine App nennen, wäre das “iCabMobile”. Einen besseren Browser für ein mobiles Device (gibt es ja auch fürs iPhone) kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem jeden Tag im Einsatz ist Flipboard, MobileRSS, OnAir, Plaintext und Wunderlist. Ganz neben Twitter und Facebook.

Wieviel Geld hast Du bisher für Apps ausgegeben?

Keine Ahnung. Gibt es da eine App für? Also, ich bin eigentlich eher der geizige App-Käufer. Ein paar Apps um Sonderangebote ausfindig zu machen habe ich installiert. Und ich freue mich dann auch immer wenn ich ein Schnäppchen machen kann. Entweder für Lau oder für ein paar Cent.

p.s. Normalerweise landen meine Blogthemen mit dem Apfel auf diesem Blog: macfriesland.de - Wegen dem Stöckchen durfte der Artikel sozusagen hier online gehen…

Blogparade: Zeigt her euren Schreibtisch

Wurde aber auch mal wieder Zeit. Zeit für ein Stöckchen. Und dieses Stöckchen kommt sogar mit einer kleinen Verlosung daher. Auf Gilly’s Playground wird nach einem Foto des gerade aktuellen Desktops gefragt. Und zwar den Desktop aus dem “Real life”. Viele haben schon dieses Stöckchen aufgenommen und da möchte ich natürlich nicht fehlen. Es gibt ja schließlich auch ein Android-Phone zu gewinnen. Einen kleinen Überblick über die angehäuften Gadgets gebe ich natürlich auch mit auf den Weg:

  • Mac Mini (Early 2007)
  • iSight (mit exklusiven Standfuß)
  • iPhone 4
  • iPad 2
  • JBL Soundsystem
  • Samsung 24″ Glotze
  • Magic Trackpad
  • Magic Mouse
  • Victorinox CyberTool Taschenmesser (rechts beim Trackpad)
  • Vintage Apple in Öl auf Leinwand (Gemälde von Julia Gerken)

Link zum Artikel auf Gilly’s Playground