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Kategorie: Apple (Seite 2 von 14)

Ich, als Cyborg – Teil 1

Pebble Smartwatch Quelle: www.getpebble.comSchon lange dient mein Smartphone als „Brainextension“ sowie Draht zur Aussenwelt. Das ist auch nicht nur bei mir so, sondern wird bei jedem Smartphone-User mit der Zeit so. Man lagert Wissen aus, statt es selbst zu verwalten. Das hat insofern Vorteile, dass genügend Kapazität für andere Projekte zur Verfügung steht. Logischerweise ist dabei das Hauptproblem, die Redundanz. Was, wenn das Smartphone versagt, was wenn Clouddienste nicht gesyncht werden (Digitale Demenz). Dann wird panisch nach Erinnerungsfetzen in den eigenen Synapsen gesucht. Die Abhängigkeit ist da schon frappierend.

Das Thema Smartwatch lässt mich schon seit 2 Jahren nicht wirklich los. Vor einem Jahr dann der Kickstarterfolg der Pebble. Es passte alles. Je öfter ich deren Konzept verinnerlichte, desto mehr glaubte ich, dieses kleine Stück Hardware muss auch an meinen Arm. Und so sollte es dieses Jahr sein. Ich durfte mir, dank meiner Frau, die Pebble zum Geburtstag ordern. Kaum 2 Tage später hab ich dann den UPS-Mann umarmt. Seit dem habe ich die Pebble 2 Wochen intensiv in Gebrauch und kann mit Fug und Recht behaupten, dass meine Erwartungen zu 100% erfüllt wurden. Es ist eine sympathische Uhr. Ein Begleiter, den man nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnimmt, außer bei Benachrichtigungen und anderen Funktionen. In keinster Weise ein Störfaktor. Das die Pebble App auch noch einen kleinen, eigenen Store betreibt und da die Auswahl echt riesig ist, rundet die Sache ab und es gibt fast alle 2 Tage ein neues Watchface. Sie macht in jeder Hinsicht Spaß, hält was sie verspricht und ist optisch auch ein Schmankerl, wie ich finde.

Auch die Tatsache, das Apple seit gestern endlich ihre Version der smarten Uhr vorgestellt hat, ändert wenig an meiner Meinung. Apple wird ihre Uhr erst in knapp einem Jahr herausbringen, die Akkulaufzeit wird bestimmt keine 7 Tage betragen und mit einem Preis ab!! 350$ ist sie bestimmt als kleines Handygimmick für mich zu teuer.

Eine Uhr am Handgelenk, mit der ich die Musik am iPhone steuere, dass grad über Airplay auf das Apple TV und somit auf die Anlage streamt. Geil. Die Musik kann auf Anschlag stehen, und aus dem Garten raus skippe ich durch das Album. Auch geil ist die interne Sensorik. Ich spare mir das Jawbone, weil ich bereits einen Schrittzähler aktiviert habe. Auch ein „smarter“ Wecker ist dabei. Ich werde somit nicht mehr in einer evtl. Tiefschlafphase geweckt. Dank genügend Apps die diese Daten auswerten. Natürlich denkt sich vielleicht der durchschnittliche Technik-Konsument, er bräuchte so etwas nicht und das ganze ist vielleicht nur ein Hype. In gewisser Weise hat er natürlich Recht. Ich brauche auch kein Smartphone, und in manchen Fällen ist das Abhandensein eines solchen vielleicht sogar von Vorteil. Da ich aber schon immer etwas für moderne Technik und ihre Entwicklung über hatte, und ich mich gerne zur Gruppe der Nerds zähle, lege ich alle kritischen Gedanken beiseite und lass mir meine Tweets von der Pebble anzeigen. Weil ich’s kann! Word!

Die schönsten Erinnerungen an eine Smartwatch aus der Filmwelt habe ich natürlich auch mal zusammengestellt:

James Bond

Knight Rider

Inspector Gadget

By the way: Menschen mit technischen Implantaten wie Schrittmachern, komplexe Prothesen oder Implantaten in Auge und Ohr fallen bereits in die Definition von Cyborgs. 10 % der aktuellen Bevölkerung der USA wären somit im technischen Sinn „Cyborgs„.

Jobs – Der Film

Steve Jobs Werdegang wird verfilmt. In der Hauptrolle Ashton Kutcher als „The Magic himself“. Der Trailer verspricht meiner Meinung nach einiges aus der Welt von Steve zu sehen, dass man so noch nicht gesehen hat. Ich bin gespannt.

Interessant fand ich den Soundtrack im Trailer, der zur selben Zeit auch „Leitmelodie“ der Microsoft Spots für Outlook.com ist. Wer da wohl wieder bei wem geklaut hat. Ach, egal. Viel Spaß beim Trailer.

 

http://www.thejobsmovie.com/

Steve Jobs Day 2012

In Kalifornien ist der 16. Oktober tatsächlich zu einem Gedenktag geworden um an den verstorbenen Steve Jobs zu denken. An seinem Todestag war das Netz voll mit Meldungen über das vergangende Jahr ohne Steve. Am „Memorial Day“ möchte macfriesland natürlich nicht fehlen, und gedenkt Steve mit einem sympatischen Video.

to the crazy ones

Steve’s Tod ist nun schon bald ein Jahr her. Meinen Gedenkaufkleber habe ich letzte Woche vom Auto runter gepult und die Biografie nun schon des öfteren gelesen. Ich muss zugeben, dass dieses gewisse „Magic“ mit dem Tod von Steve verschwunden ist. Natürlich wird die Marketingstrategie um Geheimnisse und Gerüchte genauso betrieben, wie zu Steves Zeiten, aber irgendwie ist es nicht mehr wie früher. Das Video zeigt den Spot zur damaligen Kampagne, allerdings mit der Besonderheit, dass der Text von Steve selber gesprochen wurde. Viel Spaß.

Text:

Here’s to the crazy ones. The misfits. The rebels. The troublemakers. The round pegs in the square holes. The ones who see things differently. They’re not fond of rules. And they have no respect for the status quo. You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them. About the only thing you can’t do is ignore them. Because they change things. They push the human race forward. While some may see them as the crazy ones, we see genius. Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do. – Apple Inc.

Fröhliche Weihnachten