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Kategorie: Fachliches (Seite 1 von 22)

Leichter lernen dank Fontwechsel

Die Uni RMIT in Australien hat jetzt belegt, dass eine schwerer zu lesene Schrift dazu führt, dass der Text konzentrierter gelesen wird und somit auch mehr Text in Erinnerung bleibt. Gleichzeitig liefert die Uni den passenden Font um die Merkfähigkeit zu optimieren. Sans Forgetica heißt das schöne Stück und hat eine eigene Seite mit allen Infos. Gefunden bei t3n.

Acrylglasglas flammen

Wer schon einmal die Kanten von Acrylglas (oft wird auch die Bezeichnung Plexiglas verwendet) poliert hat, wird sich über dieses „Howto“ – Video freuen. Statt nach dem Schleifen noch mit Polierpaste und Polierwatte den halben Tag die Kanten klar zu polieren kann man auch mit etwas Übung die Kanten „einfach“ flammen. Dazu benötigt man einen handelsüblichen Brenner und Geduld. Der Brenner kann auch ein einfaches „Crème brûlée“ Flammgerät sein. Wenn die Schnittkante mit dem Messer glatt gezogen ist und man schon mit immer feiner werdendem Schleifpapier vorgearbeitet hat, kommt der Brenner zum Einsatz. Wie in dem Video gezeigt, alles gar nicht so schwer. Und der Effekt ist es absolut wert.

Repair Cafe in Ostfriesland

Die Idee vom Repair Cafe fand ich schon klasse, als es diesen Namen so noch nicht gab. Ich hatte das Glück, technische Defekte an Radios, Staubsaugern oder Ähnlichem bei meinem Vater abzugeben und der hatte dann entsprechende Ruhe um sich dem Problem zu widmen. Wenn ich nicht vorher schon das meiste kaputt repariert hatte.

Der letzte Fall war tatsächlich ein Radio. Kein hochpreisiges Modell, aber ein sehr Praktisches. Radio inkl. Uhr, CD und Dock-Konnektor für eine ganze Generation iPods und iPhones. Leider verweigerte das Gerät irgendwann den Dienst und ein Rütteln am Netzstecker zeigte, dass hier „nur“ ein Wackelkontakt der Fehler ist. Aber um an diesen „Wackler“ zu kommen, musste das Radio auf vielen Ebenen zerlegt werden. Extrem kompakt war der Kasten verbaut und die internen Kabel nur so lang wie unbedingt notwendig. Als ich nach 2 Nachmittagen keine Geduld mehr hatte, ging alles in die Hände von Papa mit der Bitte, dass er sein Glück doch mal versuchen sollte. Ja und seitdem läuft das Radio wieder treu und ohne Störung. Zwar nicht mehr als Küchenradio (da hat Alexa die Führung übernommen), aber als Klanglieferant in meiner Werkstatt (für die nächsten Bastel-Projekte).

Wer jetzt nicht so viel Glück hat, dass der Vater jedes Gerät in Augenschein nimmt um ihm neues Leben einzuhauchen, dem empfehle ich dann tatsächlich die Repair Cafes. Eine immer größer werdende Community, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die eingebaute Obsoleszenz in den technischen Geräten ein Schnippchen zu schlagen. Der Konsument soll sein Produkt nicht immer gleich entsorgen wenn der Dienst mal verweigert wird. Sehr oft ist mit nur wenig Mitteln das Gerät wieder in den Dienst gestellt. Und das ganze läuft auf ehrenamtlicher Basis. Das bedeutet, für den Besucher vom Repair Cafe ist die Reparatur kostenlos. Natürlich gibt es hier und da Möglichkeiten zu spenden oder sich selbst einzubringen. Für Ostfriesland gibt es auch schon aktive Cafes mit festen Besuchszeiten. So ist in Aurich und in Bunde bereits ein konstanter Anlauf geschaffen worden. Bei der Region Rhauderfehn ist man in den Startlöchern.

 

Das Beatles Shirt

Schon öfter ist mir das T-Shirt Design mit den Vornamen der Beatles unter die Augen gekommen. Natürlich gab es auch schnell individualisierte Ableger. Aber die Optik, also das Schlichte in Verbindung mit einer schlichten und klassischen Schrift, hat einen gewissen Reiz für mich.

Beim googlen bin ich dann auf die Urheber gestoßen. Eine Design-Agentur aus Holland. Die hatten im Jahr 2001 für ein japanisches Label das Design entworfen. Als Schrift wurde die Helvetica verwendet.

Durch den Hype ist dieses Design zu einem Prototyp für Bandshirts geworden. Wer jemals die Beatles gehört hat, weiß anhand der Vornamen ganz sicher um welche Band es geht. Das funktioniert natürlich auch mit den Rolling Stones oder anderen Rockklassikern.

Mein Mockup stellt die Rockband dar, die bei mir zu Hause für die laute Musik sorgt. Meine Mädels.

Schwarze Kunst an Bord

Mit den Worten „Gott grüß die Kunst“ bin ich an Deck gegangen und erstmals kamen mir die Worte „Gott grüße sie“ zurückgerufen. Ich war an Bord der Gertrud Oldersum, einem Plattbodenschiff vom Typ Klipperaak. Kapitän ist ein Herr Vöge, der sich auf sein Schiff eine historische Druckerei eingerichtet hat und nun von Hafen zu Hafen fährt um Interessierten einen Einblick in die „Schwarze Kunst“

Das Schöne an dem ganzen Besuch war unter anderem auch, dass meine Tochter mit an Bord ging und der Herr Vöge es super verstanden hat, Lucy und die anderen Kinder an Bord spielerisch über das Druckereihandwerk und auch über die Buchbinderkunst zu informieren. Es hat allen Spaß gemacht. Man hatte nicht den Eindruck, die Kinder müssen den Besuch ihren Eltern zur Liebe aushalten.

Natürlich gab es auch etwas für zu Hause mit. Selbstgedruckt natürlich. Ich freue mich schon, wenn die Gertrud wieder in meiner Nähe zu Anker geht.

Mehr Infos unter gertrudklipperaak.jimdo.com