Zahlen à la Ishihara

Zahlen mit Ishihara MusterIshihara? Ich hatte auch keine Ahnung wer mit diesem Namen gemeint ist. Ein japanischer Augenarzt hat eine Reihe Sehtests entwickelt um beim Auge gewisse Farbschwächen, wie zum Beispiel die Rot-Grün-Schwäche, etc. auszumachen. Mehr dazu gibt es auf Wiki.

Ich wollte dieses zufällige Muster für einen Kundenauftrag nutzen und habe aus einer normalen Schrift einen „Ishihara-Font“ gepuzzelt. Viel Arbeit, wie sich im nachhinein feststellte. Aber ich und auch der Kunde waren mit dem Ergebnis zufrieden. Das Bild stellt übrigens nicht die finale Schrift dar. Die wurde gegen eine etwas weniger filigrane Schrift getauscht.

Wer erinnert sich noch?

Die „Skyline“ von Loga sah vor ein paar Jahren noch deutlich anders aus. Da war noch das rechte Logo auf den Hallen vom Logaer Maschinenbau zu sehen. Heute ist das etwas anders.

Nicht nur, dass ganze Straßen zum Unternehmensgrundstück hinzu kamen, auch das Logo hat irgendwann eine Entwicklung widerfahren. Ich zitiere meinen Berufsschulkollegen: „Wenn dir so absolut gar nichts einfallen will, mach einen Verlauf rein… Bähm!“

So ganz schlimm ist es ja nicht bei dem alten Logo, aber das neue kommt schon wesentlich schlanker und zeitgemäßer daher. Könnte an der Meta liegen, die eh‘ zu meinen 10 Lieblingsschriften gehört. (Spiekermann rules!) Die zarten Linien, die an eine Konstruktionszeichnung erinnern und die starken Blautöne, die vielleicht vom alten Logo übernommen wurden, machen das neue Logo meiner Meinung nach zu einem gelungenen Redesign, dass zwar schon lange zurückliegt, aber doch mal erwähnt werden muss. Schließlich kommuniziert das Logo in der heutigen Form schon sehr lange, was ja auch nur für das Signet sprechen kann. Es ist auf jeden Fall schön, auch regional solch zeitlos, gut gestaltete Logos zu sehen.

Küstengold Logopflege

Küstengold, eine Marke der Firma Bünting aus Leer, hat sich schon etwas länger eine „Logopflege“ gegönnt. Wie auf den Bildern zu sehen, wurde auf zu viele Details verzichtet. Insgesamt wurde reduziert und doch wurde der Leuchtturm fast unverändert übernommen. Die Typo ist jetzt deutlich lesbarer geworden. Insgesamt ist das „Redesign“ so zart gewesen, dass es den meisten sicherlich noch nicht aufgefallen ist. Dafür gibt es ja dann auch die regionalen Blogs, die sich um so etwas kümmern. Gern geschehen.

p.s. Mir persönlich ist das Logo insgesamt etwas zu dunkel. Die Produkte, die mit diesem Logo „gelabelt“ sind, strahlen gerade in der MoPro-Abteilung nicht die Frische aus, die die hellen Verpackungen der Mitbewerber vermuten lassen. Zur Qualität kann ich allerdings soviel sagen, dass hier wohl recht hohe Maßstäbe an den Hersteller gelegt werden. Die Küstengold-Produkte stehen ihren direkten Konkurrenten in nichts nach.