Auf und ab…

Hovercraft.

So lautet ein Titel von Deichkind. Sehr hörbar, wie ich finde. Aber ich komme aus anderen Gründen auf dieses futuristisch anmutene Gefährt, das Hovercraft.

Und zwar weil meine Tochter mit der Kinderfeuerwehr Jheringsfehn am Wochenende einen Ausflug nach Bad Zwischenahn macht. Das Ziel ist dort nämlich die DLRG und damit verbunden wahrscheinlich eine Vorführung von einem besonderen DLRG Mitglied, dem „Adler Ammerland“, einem Hovercraft. Im Netz gibt es ein paar schöne Einsatzvideos. Hier hab ich auch eins eingebettet.

Ich kenne noch die Filmausschnitte aus alten Bond-Filmen, in denen ein großes Hovercraft zu sehen ist. Ich glaube das war die Fähre von Dover nach Calais, die kürzeste Seeverbindung zwischen England und Frankreich.

Hier auch nochmal ein kleines Filmchen von der großen Fähre:

Was in diesem Zusammenhang nicht fehlen darf ist der Deichkind Song:

„Mach die Maschinen an, man wird uns sehen,

wie wir über’s Meer schweben

Und den ganzen Seeraum von der Nordsee

bis nach Boston leerfegen“

Wenn es nicht mehr an der Zunge „prickelt“

Seit einiger Zeit „nerven“ unsere Rauchmelder. Eine Erinnerung, dass die Batterie wohl bald ihre beste Zeit gehabt hat. Mich wunderte das, weil die noch nicht einmal ein Jahr alt sind. Gekauft hatte ich sie seinerzeit bei Vela in Moormerland. Der Name ABUS war für mich schon ein Begriff für sichere Schlösser etc. und das Brandschutzprogramm sah sehr vielversprechend aus.

Nachdem ich heute also die Batterien getauscht hatte, habe ich die alten mit einem exakten Voltmeter gemessen und komme auf 8.4 Volt bei den 9 Volt Blockbatterien. Kam mir etwas komisch vor, dass der Melder bei noch so viel Spannung bald seinen Dienst verweigern will. Aber egal, die nächsten sind wahrscheinlich nicht von ABUS und auf jeden Fall per Funk bündelbar. Leider sind die ABUS-Melder auch nicht mit gewissen Qualitätssiegeln versehen. Mehr zum Thema Rauchmelder hier: www.feuerwehr-jheringsfehn.de

p.s. Zum Beitragstitel: Als kleines Kind habe ich die 9V-Blocks, die noch sehr viel verbreiteter waren als heute, gerne mal einer Spannungsprüfung unterzogen, indem beide Pole an die Zunge gehalten wurden. War die Batterie frisch, hat man das deutlich durch ein „Prickeln“ auf der Zunge gefühlt.

Mein erster Einsatz


Heute um ca. 11.37 Uhr ging mein Pieper. Etwas verstört, weil doch der Probealarm eigentlich erst um kurz nach 12 kommt, bin ich zu dem Teil hin, der brav in der Ladestation hockte. Dann wurde mir schlagartig bewusst, dass es sich nicht um einen Probealarm handelt. Ich habe mir meine Schuhe angezogen, die Autoschlüssel gepackt und saß direkt im Auto auf dem Weg ins Feuerwehrhaus.

Bei der Hitze war mein erster Einsatz auch gleich eine körperliche Herausforderung. Mit der kompletten Schutzkleidung einschließlich Handschuhen und Stiefeln ist es bei fast 30° Grad draußen nicht so einfach mit Schläuchen hin und her zu rennen. Dazu noch die Aufregung. Nach etwas mehr als 3 Stunden war der Einsatz für beendet erklärt. Ein Betriebsgebäude in der Hookswieke hatte gebrannt. Neben Polizei und Rettungswagen waren schließlich 3 Feuerwehren im Einsatz. Sogar der Bereitschaftswagen für Atemschutzgeräteträger von der FTZ war vor Ort. An der Stelle hoffe ich für den Eigentümer, dass sein Schaden sich in Grenzen hällt.

Mehr Infos unter: feuerwehr-warsingsfehn.de