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Kategorie: Ostfriesland (Seite 2 von 39)

Historisches Altstadtfest Leer

Meinen Hang zum Historischen werde ich dann wohl am 02. Juni „frönen“. In der Zeit von 11 – 19 Uhr findet in der Leeraner Altstadt das „Historische Altstadtfest“ statt. Laut Veranstalter wird das Fest regional und kulturgeschichtlich in der Epoche der Renaissance im 16. sowie 17. Jahrhundert verankert sein.

Wir erinnern uns… Die Blütezeit, kulturell und auch wirtschaftlich. Und in diesem Stil werden auch die Anlieger der Altstadt ihre Produkte und Dienstleistungen „feilbieten“. Es soll ein basarartiges Markttreiben entstehen. Unterstützt wird das von umherziehenden Gauklern, Bänkelsängern, Wahrsagern, aber auch von historischem Schauhandwerk wie Schmieden, Töpfern, etc. Gastronomisch wird der Besucher auch nicht zu kurz kommen.

Wer mag, darf gerne in historischen Gewändern kommen. Leider sind meine edlen Gewänder beim Waschen im Fluß verloren gegangen. Das Fest findet in der Brunnenstraße, Rathausstraße und Neuer Straße inklusive Waage, Waageplatz und Museumshafen statt.

Wilke Zierden – ok so een Unikum

Aus der Serie „ok so een Unikum“ präsentiere ich heute jemand ganz besonderes. Und zwar Wilke Zierden aus Steenfelde. Lockeres Mundwerk, ein Haufen Tattoos und immer perfekt liegende Haare. So würde ich Wilke beschreiben, nachdem ich Fan seiner kleinen Videoschnipsel auf Instagram geworden bin.

In meinem Feed ist Wilke schon lange, leider gehen Bilder hier manchmal einfach unter. Seit ich mir aber den ein oder anderen Storybeitrag bei Instagram ansehe, ist Wilke ganz oben auf meiner „Heute-Abend-guck-ich-Internet, Frau!“-Liste.

Wer ist Wilke? Laut eigenen Informationen ist er Azubi in einem Tattoo Studio in Papenburg. Kommt chronisch zu spät, verzichtet dennoch nicht auf den Coffee-to-go vor der Arbeit. Wie man allerdings bei einem Arbeitsbeginn von 12 Uhr mittags chronisch zu spät sein kann, weiß ich nicht so genau.

Dazu ist er als Spieler bei SUS Steenfelde gelistet und hat Talent biometrische Verschlüsselungen an modernen Smartphones zu hacken.

Reicht das auch um prominent zu sein? In meinen Augen ist für ostfriesische Verhältnisse solch ein Bekanntheitsgrad schon sehr ausreichend um offiziell prominent zu sein. Und er arbeitet sehr hart daran, diese Bekanntheit Follower für Follower zu steigern. Ich werde ihn wohl demnächst mal mit einem Shoutout pushen, damit es richtig durch die Decke geht!

Ach ja, Wilke darf diesen Sommer so ganz für umme und im Auftrag von Penny mehrere Festivals abgrasen und bekommt sogar noch ein Wohnmobil on top, damit er überall hinkommen kann. Dazu gibt es auf seinem Channel dann und wann auch Tickets zu verlosen. Augen auf halten!

Wilke Zierden bei Instagram

Penny goes Party mit Wilke

Warum ein Google Localguide sein?

Ungefragt seinen Senf dazu geben. Das beschreibt mich schon sehr passend in nicht wenigen Lebenslagen. Als ich vor einigen Jahren mit foursquare meine Logins der Öffentlichkeit preisgab, bin ich angefangen für den ein oder anderen Ort eine Bewertung zu hinterlassen. Das ein oder andere Mal gab es noch ein Foto mit in den Post, aber irgendwann verebbte dieser Hype bei mir. Auch andere ortsbezogene Trends waren bei mir immer hoch im Kurs aber konnten ihre Attraktivität nicht dauerhaft halten.

Zwischendurch hab ich auch ganz gerne Geocaching gemacht oder war einer der ersten Nutzer von Ingress, lange vor Pokemon Go. Je nach Anwendung verschwand diese oder jene App früher oder später wieder vom Gerät.

Allerdings gibt es da eine App, die für mich zum Standard für Navigation geworden ist. Google Maps. Vor einiger Zeit hat Google hier immer mehr Funktionen und Features nachgeliefert. Und hier bin ich jetzt schon längere Zeit konstant aktiv um meine Mitmenschen von meinen Erfahrungen zu erzählen. Am liebsten auch hier mit Fotos.

Leider wurde das Punktesystem überarbeitet und auch der Anreiz der Belohnungen durch Google ist stark minimiert worden. Gab es sonst noch eine ordentliche Aufstockung des Google Drive Speichers auf ganze 1 Terrabyte, so kann man jetzt höchstens auf 1 bis 3 Monate kostenloses Google Play hoffen oder den ein oder anderen günstigen Film zum Leihen bekommen. Ich habe leider nicht mehr den Terrabyte abgreifen können, bin aber trotzdem gern dabei geblieben. Man kann Rezensionen schreiben, Bewertungen geben, Maps-Informationen überarbeiten oder hinzufügen und natürlich Fotos hinzufügen. Dazu kommt dann eine wöchentliche Statistik in der steht, wie vielen Benutzern die Bewertung vielleicht geholfen hat oder wie oft die Fotos angesehen wurden. Bis jetzt macht es immer noch Spaß und ich guck mal was es für Geschenke bei Level 7 gibt!

Schwarze Kunst an Bord

Mit den Worten „Gott grüß die Kunst“ bin ich an Deck gegangen und erstmals kamen mir die Worte „Gott grüße sie“ zurückgerufen. Ich war an Bord der Gertrud Oldersum, einem Plattbodenschiff vom Typ Klipperaak. Kapitän ist ein Herr Vöge, der sich auf sein Schiff eine historische Druckerei eingerichtet hat und nun von Hafen zu Hafen fährt um Interessierten einen Einblick in die „Schwarze Kunst“

Das Schöne an dem ganzen Besuch war unter anderem auch, dass meine Tochter mit an Bord ging und der Herr Vöge es super verstanden hat, Lucy und die anderen Kinder an Bord spielerisch über das Druckereihandwerk und auch über die Buchbinderkunst zu informieren. Es hat allen Spaß gemacht. Man hatte nicht den Eindruck, die Kinder müssen den Besuch ihren Eltern zur Liebe aushalten.

Natürlich gab es auch etwas für zu Hause mit. Selbstgedruckt natürlich. Ich freue mich schon, wenn die Gertrud wieder in meiner Nähe zu Anker geht.

Mehr Infos unter gertrudklipperaak.jimdo.com

 

Geh mal nach nebenan und…

…hol‘ mal ein Pfund Butter. So oder so ähnlich wurde ich als Kind das ein oder andere Mal zum Nachbarn geschickt, um fehlende Haushaltsutensilien oder ähnliches zu holen. Unser Nachbar war meine Oma, von daher war das immer ein entspannter Besuch. Heute weiß ich aber auch selbst, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist.

Nicht nur beim Kuchenbacken, wenn einem die Hauptzutat fehlt und sowas natürlich erst am Sonntag auffällt, auch für so viele andere Dinge ist eine nette Nachbarschaft Gold wert. Bei Facebook und Co. merkt man dieses Bedürfnis auch und es sprießen überall regionale Gruppen aus dem Boden, sei es als Tauschbörsen oder zum Anbieten oder Suchen von Dienstleistungen aller Art.

Aber auch über die grenzen von Facebook passiert einiges im Web. Da entsteht gerade eine Plattform namens „nebenan.de„. Ein soziales Netzwerk für Nachbarschaften. Und auch nur für Nachbarschaften. Man wird jetzt nicht mit einer Anfrage nach einem Stück Butter informiert, und dass muss in den 20 km entfernten Nachbarort. Nein, nebenan.de ist eine Community für den Nahbereich. Angemeldete Nutzer werden ihrer Nachbarschaft zugeordnet, können aktive Nachbarn sehen und auf dem Marktplatz ihre Anliegen vorbringen. Ziemlich cool, wie ich finde. Allerdings dauert es hier auf dem Dorf noch etwas länger, denke ich, bis sich meine Nachbarschaft mit Leben füllt. In Ballungszentren geht das sicherlich viel schneller. Aber auch da hilft nebenan.de. Man kann schriftliche Mailings verschicken lassen und so die Nachbarschaft auf das neue Angebot im Web hinweisen. Bin mal gespannt wie sich die Sache entwickelt.