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Kategorie: Retro (Seite 1 von 5)

10 Jahre OCM – Oldenburger Computermuseum feiert!

Illustration: Carsten Fuhrmann | www.c-fuhrmann.de

Illustration: Carsten Fuhrmann

Vor 10 Jahren also wurde das Oldenburger Computermuseum gegründet. Eine Zeitspanne die im Hightec-Bereich schon eine Ewigkeit darstellt. Durchaus möglich, dass zur Gründung aktuelle Computer oder Konsolen heute schon als Ausstellungsstück zu sehen sind. Wäre interessant zu überprüfen.

Ich versuche so oft wie nur möglich nach Oldenburg ins OCM zu gehen. Jedesmal gehe ich begeistert nach Hause zurück. Egal ob ich an einem Veranstaltungstag oder an einem der vielen regulären Öffnungstage da war. Seit etwas über einem Jahr bin ich sogar selbst Mitglied im Verein. Zum 9jährigen war meine große Tochter mit. Dieses Jahr geht sie wohl wieder mit. Mir fällt grad auf, Lucy ist zum Zeitpunkt des Jubiläums auch (noch immer) 10 Jahre alt. Da wird einem noch offensichtlicher, wie viel Zeit 10 Jahre sind und wieviel in dieser Zeit passiert. Es gab noch kein Smarthome, kein NFC zum Bezahlen, keine 3d Kamera als Kontroller für Konsolen, kein Smart TV, kein Netflix! OMG! Wir werden auf jeden Fall da sein und Spaß haben.

p.s. Die wunderbare Pixel-Art Illustration kommt von Carsten Fuhrmann aus Oldenburg

Link zum OCM | Link zur Facebook-Veranstaltung | Download Mitgliedsantrag

American Wheels 2018 in Leer

Trotz vieler Regenschauer machte es Spaß die „American Wheels“ zu besuchen. Die Stimmung war toll und auch die Musik. Natürlich waren für mich und die Kinder die Highlights die Autos. Eines hatte mir im Vorfeld schon ganz klar signalisiert… „Du muss mich ansehen!“ – Es ging um einen Helden aus Kindheitszeiten. Und zwar um K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider.

K.I.T.T. brauche ich wohl niemand zu erklären. Ansonsten einfach hier nachlesen. Und zu meiner Überraschung gab es auf der Ausstellung sogar 2 tolle Umbauten eines Pontiac Firebird. Jemand aus Westoverledingen und einer aus Aurich. Beide mit viel Liebe zur Serie und zum Auto. Beim Auricher Modell ist der Umbau noch mehr an die Serie angepasst gewesen. Bei Modell aus Westoverledingen wollte man den „Firebird“ nicht ganz unterdrücken.

Beide haben recht umfangreiche Internetpräsentationen ihrer Umbauten. Einfach mal raufsurfen…

K.I.T.T. aus Westoverledingen | K.I.T.T. aus Aurich

 

 

Kulla-di-Bulla – Das Runde muss ans Eckige

Es gibt echt wenig Spiele, die mich lange reizen. Meistens scheitert es an meinen mangelnden Skills oder an zu schwierigen Rätseln. Keine Ahnung, ich war noch nie ein Spieler mit langer Ausdauer (virtuell oder auch real – ich verdränge gerade die Male an denen ich eskaliert bin beim „Mensch ärgere Dich nicht“)

Während des Abis allerdings gab es im Informatikunterricht ein Spiel, dass meine ganze Aufmerksamkeit hatte. Oxyd. Eines der ersten Spiele, zu denen man nicht einfach „Sicherheitskopien“ anfertigen konnte. Oxyd war Shareware. Die ersten Level konnte man so spielen. Für die weiteren brauchte man Freischaltcodes, die in dem 60 DM teuren Handbuch waren. Nicht ohne Grund hieß die Herstellerfirma „Dongleware„.

Viele Monde später hatte ich dann Enigma auf Ubuntu entdeckt. Ein Klon, der exakt so gestrickt war und auch auf gleiche Weise reagierte. Das wertete mein altes Thinkpad enorm auf, da ich ja jetzt wieder puzzlen konnte. Auf dem App-Markt gab es auch keine ähnliche Umsetzung. Tja, und dann bin ich über Kulla-di-Bulla gestolpert. Auch ein Oxyd-Klon. Nur mit Touchbedienung. Sehr cool und mit hohem Suchtfaktor. Die Entwickler haben sogar gerade eine 3D Variante rausgebracht. Ob die was taugt, werde ich mir noch ansehen.

Rams – Ein Film von Gary Hustwit

Er ist einer meiner Lieblingsdesigner wenn es um Industriedesign geht. Dieter Rams. Und nicht nur ich verrenke mir den Hals nach den nostalgischen Schönheiten von Braun oder Otto Zapf.

Sogar Steve Jobs war zu Lebzeiten sehr am Design von Dieter Rams fasziniert. Das geht bei mir sogar soweit, dass ich unbewusst dafür gesorgt habe, den ein oder anderen Klassiker bei eBay ausfindig zu machen um ihn mein eigen zu nennen. Ich weiß noch wie glücklich ich vor ein paar Jahren war, als der Taschenrechner von Braun eine Neuauflage bekam und man diesen als Neuware (nicht ganz günstig) kaufen konnte. Oder eine Armbanduhr, die puristischer nicht sein konnte, kam für mich ebenfalls unter den Hammer.

In diesem Jahr erscheint ein Film über Dieter Rams. Gary Hustwit ist Produzent und Direktor. 3 kleine Teaser wurden auch schon produziert, von denen ich einen hier online stellen möchte (vimeo: https://vimeo.com/250511026)

Von Gary Hustwit kam auch der Film „Helvetica„, ebenfalls ein tolles Werk, dass es lohnt zu gucken. Ich bin gespannt auf den Film und werde weiterhin noch Ausschau bei ebay halten um den ein oder anderen Rams-Klassiker zu ersteigern. Vielleicht bekomme ich so viel Geld zusammen, dass es für einen „Schneewittchensarg“ reicht.

Eine kleine Gegenüberstellung von Dieter Rams Design und dem Design von Apple konnte ich passend hierzu bei Youtube (https://youtu.be/P0ebzaC7nUs) finden:

Link zu Helvetica

Echt jetzt? Neun Jahre?

So lange ist es nun schon her, dass in Oldenburg ein Computermuseum eröffnet hat. Und was für eins!

Nämlich ein „Hands-On“ Museum. Alle Exponate stehen betriebsbereit am Schreibtisch und warten darauf „bedaddelt“ zu werden. In etwa so, als wenn man das Naturkundemuseum Berlin besucht und eine Runde auf dem T-Rex reiten darf.

Das schöne für mich hierbei ist die lange Bindung an das OCM und die netten Kontakte die durch diese Bindung entstanden sind. Angefangen mit einem leckeren Grillnachmittag bei Thiemo und Silva direkt im Innenhof des ehemaligen Standortes beim Waffenplatz. Herrlich dieser Besuch! Ein Bier, eine Bratwurst und eine Runde Giana Sisters auf einem A500.

Ein weiterer „Meilenstein“ war dann, als ich für die Apple Dauerausstellung mehrere Exponate zur Verfügung stellen konnte und mit der Mac User Gruppe Ostfriesland zur Eröffnung da war (Bericht auf macfriesland.de). Dann kam irgendwann der Umzug und ich hab es leider zu oft nicht geschafft, einfach mal rumzukommen um zu sehen wie toll das OCM geworden ist.

Naja, es hat etwas gedauert. Aber als ich dann das erste Mal die großzügigen Räume vom OCM im ehemaligen Postgebäude beim Bahnhof betrat, war ich völlig „geflashed“ (Hoffentlich unterstützt ihr Browser Flash). Alles passte, die Schreibtische individuell für das Museum angepasst, bequeme Stühle zum ranstellen, wenn es beim Zocken mal wieder länger dauert und das bequeme Flair von Muttis Wohnzimmer aus den 70ern, das einen einlädt in alten Neckermann oder Quelle Katalogen zu stöbern. Einfach herrlich und nicht zu toppen!

Wirklich nicht? Oh doch! Das OCM hat kurze Zeit später noch einen drauf gesetzt und einen nicht gerade kleinen Teil der Fläche in eine ausgewachsene Arcade-Halle verwandelt. Und auch hier das Motto: „hands-on“! Ich konnte zwischenzeitlich meine Tochter vom Reiz der Geräte überzeugen und war schon mehrfach mit Ihr vor Ort. Sei es ein Arcade-Abend an dem sie mit Vorliebe Oldschool Flipperautomaten bediente oder Themenabende an denen wir verkleidet als blutrünstige Piraten aufgetaucht sind um alles über Monkey Island zu erfahren.

#monkeyisland #event im #oldenburgercomputermuseum

Ein Beitrag geteilt von Oliver Gerken (@gerkeno) am


Seit dem letzten Event hab ich mich dann auch hinreissen lassen, Mitglied im „Oldenburger Computer-Museum e.V.“ zu werden.

Die Entfernung und meine anderen 2 Kinder hindern ein wenig daran, dass ich zu jedem Öffnungstag da bin, aber umso mehr freue ich mich auf die Termine die für mich zur Pflicht geworden sind. So wie jetzt zum Ende November das Jubiläum. Natürlich darf die Große mit und natürlich wird gedaddelt, geflippert, getalk’ed…

Wer wissen will, warum ich so ins schwärmen komme, bei diesem Termin, sollte sich am besten selbst davon überzeugen. Am 25. November ab 19.00 Uhr in Oldenburg. Bis dahin!

Links: Oldenburger Computer Museum | Mac User Gruppe Ostfriesland