Archive for 'Sonstige'

Scaramouch, scaramouch will you do the fandango

Herrlich, wie der Papa in dem folgenden Video seine Schützlinge zu einer Coverversion von der Szene aus Waynes World animiert. Fast identisch und mindestens genauso viel Spaß!

Hier das “Original” aus Waynes World.

Ach, by the way: Queen hatte natürlich selbst auch ein Video zu diesem Song. Auch wenn es wegen Wayne und Garth oft in Vergessenheit gerät: Queen – Bohemian Rhapsody Dieses Video wurde dann allerdings wieder von den Muppets gecovert. The Muppets: Bohemian Rhapsody

Gefunden bei Gillys Playground

Master of Ceremonies, Mr. Adam Yauch

M-TV war gerade neu, zumindest auf meinem Fernseher und Musikvideos von den Dire Straits mit Money for Nothing oder von Genesis mit Land of Confusion liefen fast den ganzen Tag. Es gab aber schon die “bösen” Videos. Die schmutzig-lustigen RAP-Videos. Unter anderem lief das Video “Fight up for your right to party” von den Beastie Boys in einer sturen Regelmäßigkeit, dass man die Jungs einfach mögen musste.

Jahrelang hatte ich die “Boys” aus den Augen bzw. aus den Ohren verloren. Als dann mit Ill Communication nicht nur die Lieder durch alle Kanäle trällerten, sondern auch die Videos einen Award nach dem nächsten einsammelten, da sorgte ich dafür, dass ich in der Discografie der Jungs nur wenig Lücken hatte. Die Beastie Boys hatten mich komplett erobert.

Das letzte Album, dass auch mit einem fast einstündigen, genialen Video aufwartete, hat auch an den “normalen” Charts seine Qualität unter Beweis gestellt. Als dann Yauch in diesem Video von seiner Krebserkrankung berichtet, habe ich die Nachricht zwar mit einem gewissen Schreck aufgenommen, aber nicht an diese Geschwindigkeit der Krankheit gedacht.

Am 4. Mai starb Adam Yauch an den Folgen seiner Krebserkrankung. 2 Wochen vorher wurden die Beastie Boys in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Rock and Roll in Peace.

Ganz besonders herzlich hat Coldplay mit diesem Video reagiert:

Turnschuhe der 90er

Sneakers waren für mich immer schon mehr als Sportgerät. Modisches Accesoire waren meine Turnschuhe allerdings auch nicht nur. Sie sollten auch robust sein und was aushalten.

Gehe ich heute in die Läden, um mich nach Sneakers meiner Lieblingsmarken umzusehen, kommen mir Schlagworte wie “Vintage” oder “Retro” in allen 70er Jahre Farben entgegen. Dabei will ich die doch gar nicht haben. Keine Nike-Schuhe mit alten 70er Jahre Logo, ohne Dämpfung, ohne Chic. Ich möchte moderne Hightech-Schuhe, die ihren Preis auch wert sind. Aber das nur am Rande. Ich habe hier mal eine kleine Liste meiner Schuhfavoriten zusammengestellt. Allesamt Modelle, die ich, wenn es sie noch gäben würde, sofort wieder kaufen würde.

Matrix für Hühnchen

Wow! Was für ein Artikel über “Fleischherstellung”. Auf Wired.co.uk habe ich über Nerdcore von einer Zukunftsvision gelesen, die vielleicht schon bald keine reine Fiktion mehr sein muss. Nicht die technisch, wissenschaftlichen Gründe hindern die Menschen scheinbar an diesen Projekten, sondern zur Zeit hoffentlich noch genügend ethische Gründe.

Es geht um einen Architekturstudenten aus England, André Ford, der sich für den immensen Fleischkonsum und deren Produktion seine Gedanken gemacht hat. Jedes Jahr wachsen in Großbritannien über 800 Millionen “broiler chicken” auf und werden zur Fleischproduktion geschlachtet. Über einen Zeitraum von 6 bis 7 Wochen wachsen diese Tiere in dunklen Verschlägen auf, ohne natürliche Beleuchtung. Durch das beschleunigte Wachstum können oft die Lungen und die Herzen der Tiere nicht mithalten und es kommt regelmäßig zu Todesfällen. Um eine “humanere” Fleischproduktion anzustreben macht der Philosoph Paul Thompson den Vorschlag, eine “Blind Chicken Solution”. Dadurch das die Hühner ihr Elend nicht sehen, würde sich die Produktion effektiver gestalten.

André Ford geht noch einen Schritt weiter. Er spricht von “Headless Chicken Solution“. Bei dieser Maßnahme würde den Hühnern ein Teil des cerebralen Nervensystems entfernt werden. Sie würden dann, mehr oder weniger, nichts mehr von ihrer Lage wahrnehmen. Dadurch wäre auch eine “platzsparende” Haltung möglich. Er spricht von Farmen, in denen bis zu 1.000 Hühner übereinander gehalten werden können.

Ein Netzwerk aus Diagnosegeräten und sorgt dann für eine konstante Fleischqualität. Im Vergleich zu aktuellen Kapazität bei der Ausnutzung von 3,2 Hühnern pro Kubikmeter würde mit der Methode von Ford die Ausnutzung auf 11,7 Hühner pro Kubikmeter steigen. Über ein elektrisches Stimulationssystem würde für genügen Muskelkontraktionen gesorgt werden. Ford behauptet, dass seine Idee zur Steigerung der Lebensqualität der Hühner führen würde.

Strange new World.

Quelle: wired.com

André Ford

p.s. Beim nächsten ChickenMcNugget mal dran denken!