1.21 Gigawatt…

… sind ja bekanntlich für eine erfolgreiche Zeitreise nötig. Mit meiner Seite ist es etwas einfacher.

A long time ago in a galaxy far far away…

Im September 2005 veröffentliche ich meinen ersten Blogpost. Damals noch auf Blogger, einem Bloghoster der in naher Zukunft von Google übernommen wurde. Nach 35 „Tagebucheinträgen“ über 2 Jahre verteilt bin ich dann umgezogen. Seit Mitte 2007 hoste ich meinen Blog selbst. Und ich muss sagen, dass zum einen die Lust zu Schreiben und eine gewisse Online-Affinität mich seit dieser Zeit vieles dazulernen ließ.

Da mein Blog von Anfang an auf WordPress basierte, änderte sich die Optik meist nur themebasiert. Große Änderungen unter der Haube blieben aus, ebenso wie das Aneignen vertiefter PHP-Kenntnisse.

Im Internetarchiv kann man sich ja die Historie diverser Webseiten ansehen. Das hab‘ ich auch mal gemacht und eine kleine Sammlung diverser Screenshots zusammengestellt.

 

312 Tage absitzen…

Pfahlsitzer hinter Gittern Hermann Kümmerlehn hat Erfahrung im Sitzen. Diese Erfahrung und somit ein gewisses Maß an Prominenz erlangte er durch die Pfahlsitzwettbewerbe im Heide Park Soltau.

Meiner Meinung nach präsentierte er dort den Typus „Ostfriese“ mit all‘ seinen Klischees, die es seit den Ostfriesenwitzen in den 80ern gibt und seine mediale Präsenz machte in in gewisser Weise sogar B-prominent.

Auch zu „Schwiegertochter gesucht“ führte ihn seine „butt’e“ Art.

Aktuell führt ihn das aber für 312 Tage hinter Gitter. Ursache dafür sind viele nicht bezahlte Ordnungsgelder, die gegen ihn verhängt wurden. Der Haussegen in seiner Nachbarschaft hängt wohl schon viele Jahre schief, und dieser „Klischee-Ostfriese“hat offensichtlich keine diplomatische Ader. Insgesamt hat „Kümmi“ 567 Tage auf Pfählen gesessen.

Ich bin mir aber sehr sicher, dass diese Tage nicht angerechnet werden.

Ach eins noch, bei der Rechere zu diesem Post kam ich auf die Liste mit Leeraner Persönlichkeiten bei Wikipedia. Da war Herr Kümmerlehn nocht nicht gelistet. Ich hoffe, dass das auch so bleibt.

 

Auf und ab…

Hovercraft.

So lautet ein Titel von Deichkind. Sehr hörbar, wie ich finde. Aber ich komme aus anderen Gründen auf dieses futuristisch anmutene Gefährt, das Hovercraft.

Und zwar weil meine Tochter mit der Kinderfeuerwehr Jheringsfehn am Wochenende einen Ausflug nach Bad Zwischenahn macht. Das Ziel ist dort nämlich die DLRG und damit verbunden wahrscheinlich eine Vorführung von einem besonderen DLRG Mitglied, dem „Adler Ammerland“, einem Hovercraft. Im Netz gibt es ein paar schöne Einsatzvideos. Hier hab ich auch eins eingebettet.

Ich kenne noch die Filmausschnitte aus alten Bond-Filmen, in denen ein großes Hovercraft zu sehen ist. Ich glaube das war die Fähre von Dover nach Calais, die kürzeste Seeverbindung zwischen England und Frankreich.

Hier auch nochmal ein kleines Filmchen von der großen Fähre:

Was in diesem Zusammenhang nicht fehlen darf ist der Deichkind Song:

„Mach die Maschinen an, man wird uns sehen,

wie wir über’s Meer schweben

Und den ganzen Seeraum von der Nordsee

bis nach Boston leerfegen“