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Keynote ohne Wow!

Kein „magic“, kein „gorgeous“, kein „boom“ – Dinge die man von Tim Cook auf der letzten Keynote nicht hörte. Und leider war es auch ohne Magie. Die Keynote fand zwar im Steve Jobs Theater in Cubertino statt, aber der Geist von Steve fehlte meiner Meinung nach. Die iPhones sind natürlich wieder mal verbessert worden. Aus meiner Sicht ist die Eigenschaft komplett wasserdicht zu sein, ein enormer Gewinn für ein iPhone. Allerdings hatte mein leider viel zu früh verstorbener Androide, das Sony Z3+, vor vielen Jahren schon eine Wasserdichtheit vorzuweisen. Also irgendwie auch nichts wirklich neues. Nur halt verbessert nach Apple-Manier. Also bis zur Perfektion und auch erst released, wenn es wirklich funktioniert. Dieser Linie bleibt Apple zumindest noch treu.

Die größte Innovation für mich war tatsächlich die Sensorik an der Apple Watch. Hätte ich gerne mehr rüber erfahren. Durch Auflegen des Zeigefingers auf die Krone ist es der Uhr möglich ein EKG zu schreiben. Das finde ich schon sehr erstaunlich, weil doch die Messung über nur einen Punkt am Körper erfolgt und nicht wie beim Doc über mindestens 2 Messpunkte (Ableitungen). Die Daten der Uhr werden im Gerät verschlüsselt und laut Apple die Privatsphäre groß geschrieben. Insgesamt ist die Uhr meiner Meinung nach aber auch nur eine Modellpflege. Zwar ist der Display etwas größer, das Design ist exakt so geblieben. Alles nach dem Motto „Never touch a running system“. Würde mich sehr interessieren, wie eine runde Uhr von Apple aussehen könnte. Aber so lange die Apple Watch die meistverkaufte Uhr der Welt ist, ist doch alles gut für Tim und seine Jungs.

Apropos Apple. Ich habe immer mehr Lust, die Mac User Gruppe Ostfriesland wieder aufleben zu lassen. Vielleicht bekomme ich ja auf dieses Bedürfnis etwas Response. Es gibt bestimmt noch „Ur-Teilnehmer“ die bei einem erneuten Treffen ganz sicher anwesend wären. Aber vielleicht sind ja auch noch andere Apple bzw. Mac Freunde in Ostfriesland, die Lust haben, zumindest einmal im Monat mit Gleichgesinnten auf ein Pläuschen zusammenzukommen. Link für macfriesland

Tour durch Ostfriesland

Die letzten Tage boten sich am Wochenende an, ein wenig durch die Steppe Ostfrieslands zu cruisen. Ein paar Schnappschüsse hiervon hab ich auch mitgebracht und hier online gestellt. Einige Motive kommen einem sicher schon etwas durch meinen Instagram Feed bekannt vor, aber manche Motive brauchen einfach mehr als einen quadratischen Ausschnitt (ich weiß das Instagram auch andere Bildverhältnisse zulässt, aber bei Instagram bin ich dann eher oldschool und halte mich an 1:1). Wem die Bilder gefallen, darf diesen Artikel gerne bei Facebook, Twitter oder Co. teilen. Freut mich immer!

Septembermaant is Plattdüütskmaant.

Daar frei ik mi to!

 

 

Ostfriesische Landschaft

Tradition verpflichtet!

Wir Ostfriesen dürfen uns freuen. Es wird wieder ein Hörncheneisen (oder wie man hier sagt: Neujahrseisen oder auf Platt: Neeijahrsisen) mit Ostfrieslandwappen geben. Eine Facebookgruppe konnte den Hersteller entsprechend motivieren und dieser hat dann auch wohl in Zusammenarbeit mit der Gruppe ein Eisen entworfen. Das Eisen ist beim Hersteller Cloer Elektrogeräte GmbH für 79,- Euro inkl. Versandkosten zu haben. Noch kann man es nur vorbestellen. Aber nachdem die Produktion abgeschlossen ist, sollten alle Besteller ihr Eisen schon bald in den Händen halten können.

Schon früher gab es Hörncheneisen mit Wappen. Wer aus dieser Region kommt, kennt bestimmt noch diese wuchtigen Apparaturen mit ihren Gußeisenplatten. Enorme Mengen Strom mussten durch diese Geräte fließen damit die zentimeterdicken Platten heiß wurden. Das Backen mit diesen Eisen war tatsächlich nicht so einfach. Der Teig klebte zwischen den wuchtigen Teilen und blieb nach dem Öffnen auch immer an der falschen Seite kleben. Nicht gare Teigreste waberten am Rand aus dem Gerät. Mit einem Messer wurde nach jeder Waffel am Gerät entlang geputzt. Insgesamt eine riesige Kleherei.

Mit den heutigen Geräten ist das anders. Auch beim neuen Hörncheneisen von Cloer. Eine hochwertige Antihaftbeschichtung der Platten ermöglicht fettarmes Backen. Mit einem optischen Signal erfährt man ob das Hörnchen fertig ist. Außerdem lässt sich der Bräunungsgrad regeln. Und, on top, das Gerät ist im klassischen Ostfriesen Blau.

Link zu Cloer | Link zur Facebook-Gruppe wi sünd Ostfreesen un dat mit Stolt

Das perfekte Rezept für „Rullerkes“ oder Neujahrswaffeln gibt es hier auch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Nachbacken.

Noch ein paar Infos zum Wappen:

Das heute meist gebräuchliche Wappen Ostfrieslands ist das Wappen der ostfriesischen Grafenfamilie Cirksena. In seiner heute bekannten Form wurde es 1625 von Graf Rudolf Christian festgelegt und vereint in sich die Wappen der wichtigsten ostfriesischen Häuptlingsgeschlechter, auf die sich die Cirksena berufen haben, verwandschaftlich verbunden waren und deren Herrschaften sie übernahmen.

Oben links: Das eigene Wappen der Familie Cirksena aus Greetsiel. Vom Cirksena-Wappen stammt auch der mittlere Helm über dem Wappen. Die Cirksena wurden 1464 zu Grafen von Ostfriesland erhoben und starben 1744 aus.

Oben rechts: Das Wappen der Familie tom Brok aus dem Brookmerland, ein goldener gekrönter Adler auf rotem Grund. Aus dem Wappen der tom Brok stammt zudem der linke Wappenhelm.

Mitte links: Das Wappen der Häuptlingsfamilie von Manslagt aus der Krummhörn, die schon seit vorgräflicher Zeit durch Heirat mit den Cirksena verbunden war.

Mitte rechts: Das Wappen des Fokko Ukena aus Leer und Moormerland. Das Wappen Ukenas, ein aufrechter Löwe mit einer gestürzten Krone, findet sich heute noch im Wappen des ostfriesischen Landkreises Leer.

Unten links: Das Wappen zeigt den Esenser Bären, der heute immer noch im Wappen der Stadt Esens vorkommt. Im Ostfriesischen Wappen ist es ein schwarzer Bär auf goldenem Grund.

Unten rechts: Das Wappen des Häuptlings Hero Omken aus dem Geschlecht der Attena. Der rechte Helm über dem großen Ostfrieslandwappen ist auch dem Harlinger Wappen entnommen.

American Wheels 2018 in Leer

Trotz vieler Regenschauer machte es Spaß die „American Wheels“ zu besuchen. Die Stimmung war toll und auch die Musik. Natürlich waren für mich und die Kinder die Highlights die Autos. Eines hatte mir im Vorfeld schon ganz klar signalisiert… „Du muss mich ansehen!“ – Es ging um einen Helden aus Kindheitszeiten. Und zwar um K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider.

K.I.T.T. brauche ich wohl niemand zu erklären. Ansonsten einfach hier nachlesen. Und zu meiner Überraschung gab es auf der Ausstellung sogar 2 tolle Umbauten eines Pontiac Firebird. Jemand aus Westoverledingen und einer aus Aurich. Beide mit viel Liebe zur Serie und zum Auto. Beim Auricher Modell ist der Umbau noch mehr an die Serie angepasst gewesen. Bei Modell aus Westoverledingen wollte man den „Firebird“ nicht ganz unterdrücken.

Beide haben recht umfangreiche Internetpräsentationen ihrer Umbauten. Einfach mal raufsurfen…

K.I.T.T. aus Westoverledingen | K.I.T.T. aus Aurich