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Tour durch Ostfriesland

Die letzten Tage boten sich am Wochenende an, ein wenig durch die Steppe Ostfrieslands zu cruisen. Ein paar Schnappschüsse hiervon hab ich auch mitgebracht und hier online gestellt. Einige Motive kommen einem sicher schon etwas durch meinen Instagram Feed bekannt vor, aber manche Motive brauchen einfach mehr als einen quadratischen Ausschnitt (ich weiß das Instagram auch andere Bildverhältnisse zulässt, aber bei Instagram bin ich dann eher oldschool und halte mich an 1:1). Wem die Bilder gefallen, darf diesen Artikel gerne bei Facebook, Twitter oder Co. teilen. Freut mich immer!

Septembermaant is Plattdüütskmaant.

Daar frei ik mi to!

 

 

Ostfriesische Landschaft

Tradition verpflichtet!

Wir Ostfriesen dürfen uns freuen. Es wird wieder ein Hörncheneisen (oder wie man hier sagt: Neujahrseisen oder auf Platt: Neeijahrsisen) mit Ostfrieslandwappen geben. Eine Facebookgruppe konnte den Hersteller entsprechend motivieren und dieser hat dann auch wohl in Zusammenarbeit mit der Gruppe ein Eisen entworfen. Das Eisen ist beim Hersteller Cloer Elektrogeräte GmbH für 79,- Euro inkl. Versandkosten zu haben. Noch kann man es nur vorbestellen. Aber nachdem die Produktion abgeschlossen ist, sollten alle Besteller ihr Eisen schon bald in den Händen halten können.

Schon früher gab es Hörncheneisen mit Wappen. Wer aus dieser Region kommt, kennt bestimmt noch diese wuchtigen Apparaturen mit ihren Gußeisenplatten. Enorme Mengen Strom mussten durch diese Geräte fließen damit die zentimeterdicken Platten heiß wurden. Das Backen mit diesen Eisen war tatsächlich nicht so einfach. Der Teig klebte zwischen den wuchtigen Teilen und blieb nach dem Öffnen auch immer an der falschen Seite kleben. Nicht gare Teigreste waberten am Rand aus dem Gerät. Mit einem Messer wurde nach jeder Waffel am Gerät entlang geputzt. Insgesamt eine riesige Kleherei.

Mit den heutigen Geräten ist das anders. Auch beim neuen Hörncheneisen von Cloer. Eine hochwertige Antihaftbeschichtung der Platten ermöglicht fettarmes Backen. Mit einem optischen Signal erfährt man ob das Hörnchen fertig ist. Außerdem lässt sich der Bräunungsgrad regeln. Und, on top, das Gerät ist im klassischen Ostfriesen Blau.

Link zu Cloer | Link zur Facebook-Gruppe wi sünd Ostfreesen un dat mit Stolt

Das perfekte Rezept für „Rullerkes“ oder Neujahrswaffeln gibt es hier auch auf meinem Blog. Viel Spaß beim Nachbacken.

Noch ein paar Infos zum Wappen:

Das heute meist gebräuchliche Wappen Ostfrieslands ist das Wappen der ostfriesischen Grafenfamilie Cirksena. In seiner heute bekannten Form wurde es 1625 von Graf Rudolf Christian festgelegt und vereint in sich die Wappen der wichtigsten ostfriesischen Häuptlingsgeschlechter, auf die sich die Cirksena berufen haben, verwandschaftlich verbunden waren und deren Herrschaften sie übernahmen.

Oben links: Das eigene Wappen der Familie Cirksena aus Greetsiel. Vom Cirksena-Wappen stammt auch der mittlere Helm über dem Wappen. Die Cirksena wurden 1464 zu Grafen von Ostfriesland erhoben und starben 1744 aus.

Oben rechts: Das Wappen der Familie tom Brok aus dem Brookmerland, ein goldener gekrönter Adler auf rotem Grund. Aus dem Wappen der tom Brok stammt zudem der linke Wappenhelm.

Mitte links: Das Wappen der Häuptlingsfamilie von Manslagt aus der Krummhörn, die schon seit vorgräflicher Zeit durch Heirat mit den Cirksena verbunden war.

Mitte rechts: Das Wappen des Fokko Ukena aus Leer und Moormerland. Das Wappen Ukenas, ein aufrechter Löwe mit einer gestürzten Krone, findet sich heute noch im Wappen des ostfriesischen Landkreises Leer.

Unten links: Das Wappen zeigt den Esenser Bären, der heute immer noch im Wappen der Stadt Esens vorkommt. Im Ostfriesischen Wappen ist es ein schwarzer Bär auf goldenem Grund.

Unten rechts: Das Wappen des Häuptlings Hero Omken aus dem Geschlecht der Attena. Der rechte Helm über dem großen Ostfrieslandwappen ist auch dem Harlinger Wappen entnommen.

American Wheels 2018 in Leer

Trotz vieler Regenschauer machte es Spaß die „American Wheels“ zu besuchen. Die Stimmung war toll und auch die Musik. Natürlich waren für mich und die Kinder die Highlights die Autos. Eines hatte mir im Vorfeld schon ganz klar signalisiert… „Du muss mich ansehen!“ – Es ging um einen Helden aus Kindheitszeiten. Und zwar um K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider.

K.I.T.T. brauche ich wohl niemand zu erklären. Ansonsten einfach hier nachlesen. Und zu meiner Überraschung gab es auf der Ausstellung sogar 2 tolle Umbauten eines Pontiac Firebird. Jemand aus Westoverledingen und einer aus Aurich. Beide mit viel Liebe zur Serie und zum Auto. Beim Auricher Modell ist der Umbau noch mehr an die Serie angepasst gewesen. Bei Modell aus Westoverledingen wollte man den „Firebird“ nicht ganz unterdrücken.

Beide haben recht umfangreiche Internetpräsentationen ihrer Umbauten. Einfach mal raufsurfen…

K.I.T.T. aus Westoverledingen | K.I.T.T. aus Aurich

 

 

Postcrossing – Post aus aller Welt

Briefmarken, dass waren wohl die Anfangsgründe aus denen ich mich bei Postcrossing angemeldet habe. Aber auch der Austausch von Ansichtskarten hat seinen Reiz.

An manchen Tagen bekomme ich gleichzeitig Postkarten aus USA, Taiwan und Japan. Sowas macht Spaß. Der Einsatz ist auch recht gering. Man schickt einfach auch Postkarten in aller Herren Länder. Die Auswahl geschieht zufällig. Adressen werden sozusagen zugeteilt und sobald der Empfänger die Karte im Portal registriert, können wieder weitere geschickt werden. Somit sind immer ein paar von einem selbst unterwegs und gleichzeitig trudeln (cooles Wort, oder?) immer wieder welche in den eigenen Briefkasten.

Die Briefmarken lasse ich aber doch auf der Karte. Irgendwie würde das Ablösen der Marken den Charakter der Karte zerstören. Ich mag meine stetig wachsene Sammlung von Postkarten. Vielleicht geht ja die ein oder andere Karte auch an Euch. Bis bald.