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Schlagwort: plattdeutsch

Septembermaant is Plattdüütskmaant.

Daar frei ik mi to!

 

 

Ostfriesische Landschaft

Haiku up plattdüütsch

Vom Hundertstel zum Tausendstel… Meine Spezialität. Ich wollte mich kürzlich über alternative Betriebssysteme für meinen alten Rechner informieren und bin dabei auf Haiku gestoßen. Ein Weiterentwicklung von BeOS (damaliger Gegenspieler vom MacOS, zumindest auf 68000er Prozessoren). Haiku ist kostenlos und läuft sehr schnell auf alter Hardware. Optisch hübsch aber irgendwie ein Inselsystem.

Auf jeden Fall bin ich etwas abgeschweift und bei Wiki auf einen anderen Artikel zum Stichwort Haiku gelandet. Und zwar das Haiku, dass eine japanische Gedichtform beschreibt. Meine Tochter hatte letztens als Hausaufgabe ein Gedicht in dieser Form zu schreiben. Ich habe noch gedacht, dass diese Vorgabe es ganz schön schwierig macht ein Gedicht zu schreiben. Und zwar gilt ein Haiku als die kürzeste Gedichtform der Welt. Meist ein Dreizeiler mit einer Silbenstruktur von 5 – 7- 5. Und weil ich grad Spaß dran hatte, hab ich mal ein Haiku geschrieben. Aber auf plattdeutsch. Voilà!

Dat löppt wunnerbaar,

so as een Aap up Sliepsteen.

Seggt mien Moder all weer.

Plattdeutsches Haiku von Oliver Gerken (2018)

Warum es übrigens einen Affen auf einem Schleifstein gibt, und wieso das so komisch aussieht, kann man hier nachlesen. Übrigens, ich bin doch bei einer Xubuntu Variante als Betriebssystem geblieben. Alles andere ist mit zuviel Gefummel verbunden.