Kategorie: Absolut Privat (Seite 2 von 30)

Und sonst so?

Stiefmütterlich beschreibt es nicht annähernd. Mein Blog ist der erste, der zurückstecken muss, wenn ich mein Zeitbudget verteile. Und doch bleibt er und doch hab ich ihn lieb 😉

Es ist noch nicht so schlimm als würde es sich anfühlen, man erhalte jemand künstlich am leben. Aber für einen Blog habe ich schon echt schlechte Posting-Frequenzen. Wie oft habe ich hier schon „Ich gelobe Besserung-Artikel“ geschrieben. Aber der Altag mit seinen Anforderungen im Job und zu Haus verdrängt dann wieder die guten Vorsätze und 24punkt hat das Nachsehen.

Mein letzter Post war zum Jahreswechsel und jetzt ist der Januar fast schon wieder um. Ich denke ich werde die vielen Entwürfe in meinem Backend mal durchgehen und den ein oder anderen Artikel zum Ende bringen. Vielleicht komme ich dann ja auch in die Auswahl prominenter Blogger. Ein Voting findet nämlich gerade hier statt: „Die Goldenen Blogger“ – Erstaunlich wie viele Nominierten gar keinen herkömmlichen Blog betreiben sondern in Kanälen wie Tiktok oder Insta unterwegs sind.

Für mich bleibt es wie immer beim alten. Beim alten System (ich liebe WordPress!) und auch wahrscheinlich bei alten Postingfrequenzen… Nütz ja nix. Freue mich aber trotzdem über jeden Leser. Und auch natürlich über Kommentare.

Throw it back, Missy!

Man glaubt es kaum aber Missy Elliott ist wieder aktiv. Nach gefühlter Ewigkeit poltert ein Video nach dem anderen in den Newsletter. Sie folgt aber damit einem Trend den viele Hip Hop’er gerade setzen… Und zwar back to the roots. Klingt sehr interessant. Das aktuelle Video gibt es gleich mal hier zu sehen.

Bin gespannt auf den Rest…

www.missy-elliott.com

Daran ist nur der Schulz schuld!

Ich mag Olli Schulz nicht. Das steht fest und ändert sich auch nicht mehr (glaube ich). Aber leider macht er mit Böhmermann meinen Lieblingspodcast „Fest und Flauschig“ – Spotify hat kürzlich deren Vertrag erst bis 2022 verlängert (mehr auf DWDL.de). Das bedeutet: noch lange Böhmermann im Feed, aber auch Olli als schlechten Sidekick oder Flügelmann für Einradfahrer. Egal, mitgehangen, mitgefangen.

Was allerdings ein ziemlich netter Nebeneffekt vom Podcast von Olli und Jan ist, ist die Playlist „Fidi & Bumsi“ – da landen die Lieder, die während des Podcast nicht gespielt werden dürfen. Und da sind tatsächlich so manche Perlen dabei. Tatsächlich unterstelle ich den beiden, dass der Lieferant für die Songs eher Olli mit seinem musikalischen Background ist. Macht ihn aber nicht zu einem besseren Menschen.

Auf eine Künstlerin bin ich bei der letzten Ausgabe aufmerksam gemacht worden. Ich kannte sie noch nicht, aber das erwähnte Lied hat ziemlich Eindruck hinterlassen. Sagen wir so, sie hat einen Fan mehr. Es geht um Billie Eilish, eine junge Frau die schon in frühen Kinderjahren selbst Songs geschrieben hat. Ich halte auf jeden Fall die Liste „Fidi & Bumsi“ im Auge, damit mir solche grandiosen Songs in Zukunft nicht verborgen bleiben!

Billie auf Insta

Billie im Web

bye bye facebook!

Ich gehöre bestimmt nicht zu den Pionieren beim Facebook Ausstieg. Aber ich bin bestimmt auch nicht letzter! Gründe für den Ausstieg (das klingt als wenn man sich aus einem gewissen Milieu zurückzieht) gibt es sicher einige. Die öffentlich diskutierten Datenschutzpannen und der leichtfertige Umgang von Facebook mit meinen Daten ist auf jeden Fall nicht der Hauptgrund. Als Blogger bin ich mir immer schon bewusst gewesen, dass etwas online stellen automatisch heißt, dass diese Information nicht geheim bleibt. Was mich aber wirklich an Facebook stört ist deren Schaffung eines eigenen kleinen Internets. Alles wird irgendwie als Facebook Feed dargestellt. Keiner besucht die Blogs und Seiten mehr direkt, sondern deren Fan-Page. Natürlich ist Facebook nicht der einzige Social-Dienst, der mit den Nutzerdaten Profit machen möchte. Aber innerhalb kürzester Zeit ist er zumindest zum größen Dienst geworden. Und wie sagte Spidermans Onkel:

Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.

Dieser Verantwortung hat sich Facebook meiner Meinung nach zu wenig gestellt. Außerdem hat es Facebook mit Werbung übertrieben. Konnte ich früher noch jede Glücksnuss von Freunden ausblenden, kann ich heute in meinem Feed nur schwer erkennen ob es um Werbung geht oder um einen Beitrag von Bekannten oder Freunden.

Dazu kommt die unwahrscheinlich aufgeblähte App. Die noch aufgeblähter wäre, wenn der Messenger weiter integriert geblieben wäre. Der Cache lässt sich nicht wirklich löschen, außer durch Löschen und Neuinstallation der App. Der Messenger ist auch gespickt mit Werbung. Und auch eine der Apps, die den mobilen Traffic auf meinem Handy dominieren.

Also kehre ich dem Facebook Universum den Rücken zu. Noch nicht komplett, da ich Whatspp als Kommunikationsbrücke noch benötige, aber Facebook, Messenger und leider auch Instagram werden gelöscht und mit den Apps auch meine Profile. Bei Instagram blutet ein wenig mein Herz. Mein erstes Bild ist aus dem Dezember 2010. Meine jährliche Bilderanzahl schwankt zischen 400 und 800 Bildern. Instagram sollte damals eine Art Fototagebuch darstellen und mit dieser vergangenen Kontinuität ist es auch zu einem solchen geworden. Ich werde wohl vernünftiger Weise des Öfteren Fotos als Abzug bestellen. Irgendwie ja auch schöner.

Wer mich kontakten will, kann das immer noch über die herkömmlichen Wege machen. Daten hierzu sind im Impressum. Außerdem bleibe ich anderen Diensten erhalten. Da wird fleißig weiter gepostet…

Youtube | Twitter | Pinterest

Artikel zum Facebook Ausstieg inkl. Tipps bei faz-online

Graphologie – Handschriftdeutung online

Schriften sind mein Hobby und auch Teil meines Berufs. Umso mehr achte ich auch auf meine Handschrift. Natürlich nicht immer. Und es kann im Alltag schon mal so aussehen, als wäre ein guter Medizinmann an mir verloren gegangen. Zumindest wenn es um die Handschrift geht.

Auf meinem Blog hatte ich vor langer Zeit mal einen Artikel zur Handschriftdeutung, die online durchgeführt werden kann. Damals hatte ich mein Ergebnis gepostet. Die Seite hat sich erstaunlicherweise in den 12 Jahren kaum verändert. Ich hab mich auf jeden Fall hinreissen lassen, den Test bzw. die Deutung nochmals durchzuführen. Und siehe da, meine Handschrift muss sich in den letzten Jahren auch wohl stark gewandelt haben. Es gibt einige Gemeinsamkeiten aber auch gravierende Unterschiede. Wer weiß, wie meine Handschrift sich in den nächsten 12 Jahren entwickelt.

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Oliver ist selbstbewusst und bereit,
seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.

Ihm ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen.

Oliver ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Er ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem „Das gehört sich aber so.“

Oliver ist ein Gewohnheitsmensch.
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Er versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn er etwas besser weiß als andere, muss er es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Oliver ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.

Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Er besitzt sehr viel Elan und Unternehmungsgeist,
allerdings neigt er zu Widersprüchen und Rechthabereien.

Oliver wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.

Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.

Bit anner Jahr!

Draußen hört man schon den ein oder anderen Knaller. Das Wetter ist leider viel zu warm für die Jahreszeit und noch ist nicht wirklich Feierstimmung angesagt. Aber das kommt noch. Heute nachmittag wollte ich vielleicht mit den Kindern „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann gucken. Auch versuche ich um die Abendzeit „Ein Herz und eine Seele“ zu gucken. Für mich ein Hochgenuss wenn Ekel Alfred brüllt:

… das ist Punsch! Punsch! Du dusselige Kuh!

Ansonsten gibt es Raclette für alle und für die Kinder jede Menge „Robby Bubble“. Zum ersten mal nehme ich aber gute Vorsätze mit ins neue Jahr. Drückt die Daumen, dass ich stärker als der Schweinehund bleibe!

Chiplove mit Vaultkid

Ich glaube ich war schon Chiptune Fan, als es den Begriff noch nicht gab. Das liegt wohl an meinem Alter und der Tatsache das ich mit C64, Amiga und Co. aufgewachsen bin. Musik die durch alte Soundchips oder emulierten Chips erzeugt wird, um ein wenig das Feeling von „damals“ zu bekommen. Aber Chiptune ist wohl mittlerweile viel mehr. Statt altes und vergangenes zu wiederholen und aufzuwärmen wird auf Basis dieser Chips auch neues geschaffen.

Einen Chiptune Künstler durfte ich im letzten Jahr auf einer Japan-Konvention kennenlernen. Das Tolle hierbei, der Künstler ist gebürtig auch aus Leer. Sein Name „Vault Kid„. Und die Songs sind echt hörbar. Schwerpunkt sind bei ihm die Soundchips und Möglichkeiten des Gameboy. Und auch live geht bei dieser Art Musik einiges. Vault Kid ist auf entsprechenden Festivals und Konzerten anzutreffen, hat jetzt sein erstes Album bei Spotify online und betreibt natürlich einen Youtube Kanal. Kreative Pixelart Cover runden das Musikangebot ab.

Vault Kid bei Bandcamp

Vault Kid bei Soundcloud

Vault Kid bei Twitter

World Robot Olympiade in Aurich

Ich liebe diese Kombination: LEGO und Roboter. Nach dem ich irgendwann LEGO-Technic „durchgespielt“ hatte, habe ich im Prinzip die Robotik in diesem Bereich verschlafen. Leider. Und ich glaube ich bekomme das auch nicht genehmigt, mich zu Hause mit LEGO Mindstorms auszurüsten. Und trotzdem beobachte ich die Entwicklung in diesem Bereich echt gerne. Durch Zufall hörte ich von einer Roboter Olympiade, die auch noch im nächsten Jahr als einen Veranstaltungsort Aurich in der Liste verzeichnet. Das wollte ich dann natürlich gleich mal kundtun.

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der das Ziel hat, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Insgesamt stehen über 950 Startplätze bei 34 regionalen Wettbewerben im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung. Die besten Teams können sich bis zum Weltfinale der WRO im November 2019 in Ungarn qualifizieren.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 19 Jahren. Ein Team tritt in einer der drei Wettbewerbskategorien Regular-, Open- oder Football Category an. Für Einsteiger werden spezielle Starter-Programme mit einfacheren Aufgaben angeboten. Beim Roboterfußball (Football Category) spielen LEGO-Roboter nach bekannten und roboterspezifischen Regeln Fußball.

Die Anmeldung zu den regionalen Wettbewerben der WRO ist vom 2. November 2018 bis zum 9. März 2019 (jeweils 16.00 Uhr) über die Webseite www.worldrobotolympiad.de möglich.

Am 29.05.2019 kann man dann in Aurich live dabei sein.

Moormerländer gründen Wiekenverein

„Selber anpacken anstatt nur zu Meckern“ – So lautet das Motto eines neuen Vereins in Ostfriesland. Ganz frisch gegründet „aus einer Not“ heraus. So ist es im Sommer 2018 durch die anhaltene und extreme Hitze zu einem Niedrigstand vom Wasser in den umliegenden Wieken gekommen. Daraus resultierte ein Fischsterben. Ein Drängen auf Umpumpen aus anderen Gewässern gestaltete sich erst etwas schwierig. Ein Tierschutzaktivist schaltete sich irgendwann ein und machte im Internet kräftig Wirbel. Die Synergieeffekte und das Bedürfnis einiger Anwohner brachten dann des Öfteren die Initiative auf um über Lösungen zu beratschlagen.

Aus dieser Initiative wuchs dann recht zügig die Idee einen Verein für diese Bedürfnisse zu gründen. Und dass wurde dann auch gemacht. Mit Volldampf und auch etwas bürokratischem Geschick gelang es schon nach kurzer Zeit einen eingetragenen Verein vorzuweisen. Sogar die Gemeinnützigkeit wurde anerkannt.

Ich hab mich dem Ganzen angeschlossen, weil ich natürlich a) ein massives Fischsterben in Hochsommerlagen vermeiden möchte und b) die Fehnoptik und damit verbunden die absolut notwendigen und gepflegten Wasserwege hierfür liebe. Nicht umsonst wohne ich ja selbst an einer Wieke. Ich kann zwar immer noch nicht angeln, aber was nicht ist, kann ja noch werden.