24punkt - Ostfriesland lesen!

Privater Weblog von Oliver Gerken

Chromebook Go!

Man könnte sagen ich hatte immer schon ein offenes Ohr für Betriebssysteme neben dem Mainstream. Und jetzt scheint es tatsächlich so, als hätte ich das ChromeOS fast übersehen, weil es nämlich schon längst im Mainstream angekommen ist.

Ich bin schon immer ein „google-addicted“ gewesen und bis auf ein paar Projekte von Google fand ich auch alles Klasse… Big Brother hin oder her.

Vor ein paar Jahren hab ich mich schon einmal mit Chrome OS befasst. Und der Opensource Variante Chromium OS. Leider war es seinerzeit nicht so ohne weiteres möglich Chromium auf mein altes Thinkpad zu bekommen und mit iPad und Co. verlor ich dann das Interesse.

Vor einem Monat dann hab ich beim Amazon Shopping zugeschlagen und mir ein Chromebook von Lenovo geholt. Das IdeoPad Duet. Ein hübsches Convertible mit 10,1″ Multitouch FHD Display. 4GB RAM und 64 GB eMCP Speicher. Leider ist da dann auch Schluss. Das Gerät verzichtet auf einen Erweiterungsslot für MicroSD Karten. Das Gerät wird mit Kickstand und Tastatur einschl. Trackpad verkauft.

Nicht mit dabei war ein Stift. Der sollte aber auf jeden Fall noch her und ich hab mich für einen USI-Stift von Lenovo entschieden. Vorweg: handschriftliche Notizen klappen in dieser Kombination super!

Meine erste Begenung mit dem Book war super. Alles lieft recht flott und nach dem Einloggen in das eigene Google Konto ist irgendwie alles schon an seinem Platz. Die Tastatur ist definitiv nicht für Vielschreiber, hat aber einen guten Anschlag und für kurze Texte komfortabel genug. Irgendwo wird manchmal kritisiert das die Tasten nicht beleuchtet sind, aber hey, das Ding kostet keine 300 Euro UVP. Das ist Meckern auf hohem Niveau. Beim Sound ist der Kleine etwas schwachbrüstig. Mein Handy toppt da das Volumen.

Mega cool ist der Zugriff auf Android Apps aus dem Playstore. Also irgendwie alles da was man braucht. Microsoft hat allerdings kürzlich ihre Office Apps aus dem Store genommen, aber Word und Co. sind als Webapp noch immer zu nutzen. Ich bevorzuge da eh‘ die Office Lösung von Google. Die CPU Power reicht auch nicht unbedingt für viele Killer-Apps.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie mich das Gerät die nächsten Monate begleitet. Mit Chrome OS hab ich mich auf jeden Fall schon sehr anfreunden können und würde auch wieder zu einem Chromebook greifen. Allerdings dann mit etwas mehr Performance.

Btw… Das Surface Go in ähnlicher Konfiguration (4GB RAM / 64 GB eMMC) kostet mit Typecover und Stift 680 Euro UVP. Das Lenovo mit Stift 350 Euro. Wenn man nicht unbedingt Windows benötigt sondern ein modernes schlankes OS auch in Frage kommt ist das Ideapad eine gute Wahl.

Mein Newton muss gehen!

Mit iOS 14 führt Apple eine Betriebssystem weite Handschrifterkennung ein und viele andere kleinere Innovationen, wie die Formenerkennung. Zeichne ich also ein sehr krakeliges Dreieck, wandelt es IOS in ein sehr sauber gezeichnetes Dreieck um. Irgendwie kam mir das sehr bekannt vor und ich holte nach einer Ewigkeit mal wieder meinen Newton aus der Schublade.

Vor vielen Jahren hatte ich in der Bucht das Glück an ein Apple Newton Messagepad 130 zu kommen. Ein komplettes Set erreichte mich seiner Zeit und mit meinem damaligen Win XP Rechner war ich perfekt für das Syncen der Daten zwischen Newton und Windows ausgerüstet. Zu der Zeit hatte ich noch einen Palm und hatte Freude an der „kompletten Synchronisation“.

Ich habe den Newton anfangs tatsächlich überall mit hingenommen. Sogar die Tastatur war mit im Gepäck. Sah dann manchmal komisch aus, wenn ich in der Kneipe mit dem aufgestellten Newton und Tastatur meine Sachen eintippte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Da ich aber immer noch nicht das „GO“ habe, zu Hause ein Computermuseum aufzumachen (dann gehts halt weiter nach Oldenburg zum OCM) und auch wohl nie bekommen werde, geht der Newton heute wieder bei ebay rein.

Ab in die Bucht für den nächsten Tech-Nerd der sich bestimmt drüber freuen wird. Allerdings sollte er einen alten Rechner bereithalten oder ohne syncen mit dem Newton spielen. Ich fand die Handhabung sehr einfach und intuitiv. Es gab damals sogar schon diese Formerkennung, die Apple 30 Jahre später als Neuheit verkauft. Und auch die Handschrifterkennung funktionierte ab Newton OS 2.0 sehr gut. Sogar eine Zwischenablage gab es beim Newton. Einfach etwas markieren und zum Rand ziehen. Die andere App öffnen und den Inhalt vom Rand wieder in die Mitte ziehen. Et voila!

Wer also Lust hat, den Newton von Apple kennenzulernen, kann sein Glück bei dieser Auktion versuchen. Viel Spaß.

Demnächst gehen noch ein Apple Powerbook 140 und ein Apple G4 Cube in die Bucht. Also ruhig mal vorbeigucken…

Everything is a Remix

Noch nie wurde so viel remixed und revivaled (entschuldigt das Denglisch) wie in der heutigen Zeit. Das ist auch nicht schlecht. So entsteht aus oft alten Dingen ganz neue (Ja, es gibt auch negative Beispiele!). Entweder als Auffrischung oder als ein ganz neues Arangement. Egal ob im Film, in der Mode oder auch in der Musik.

Hier hab ich heute mal ein Beispiel, eher für den Nerd bzw. Technofan. Auf dem Amiga habe ich Turrican gespielt und das Besondere daran war der geniale Soundtrack von Chris Hülsbeck. Damit wurde das Spiel erst zu diesem besonderen Erlebnis.

Zufällig hab ich beim durchzappen einiger Scooter Songs dann Ähnlichkeiten zu einem Hülsbeck Song entdeckt. Das war aber, wie sich später auf Wiki rausfinden ließ, auch kein Geheimnis. Dort stand im Artikel zum Scooter Album „The Stadium Techno Experience“ ganz klar beschrieben, dass hier Inspirationen von Hülsbeck zu finden sind. Trotzdem stell ich beide Songs hier vor.

Apropos… Scooter hat gerade einen echten Hit gelandet mit dem Song „FCK 2020“. Und der Remix mit dem Radio Tanzorchester Ehrenfeld ist echt genial. Link hier.

Eins noch: Eine Seite, die sich intensiv mit dem Thema „Everything is a Remix“ auseinandergesetzt hat und echt tolle Videos dazu produziert hat gibt es hier.

 

 

Wie du mit Cashback sparen kannst

Wie du mit Cashback sparen kannst

Cashback ist kein leeres Versprechen von vielen Händlern und Unternehmen. Denn bei zahlreichen Angeboten ist es für Konsumenten tatsächlich möglich, das Geld für den Einkauf zurückzubekommen. Doch wie funktioniert Cashback und wo gibt es einen Überblick über die besten Angebote? Hier erhältst du die Fragen auf diese Antworten.

 

Eine junge Frau trägt eine Einkaufstüte über der Schulter und lacht

Da lacht das Shopping-Herz. Mit Cashback macht der Einkauf gleich doppelt so viel Spaß. Bildquelle: PublicDomainPictures / Pixabay.com

Was ist Cashback?

Cashback bedeutet wörtlich übersetzt „Geld zurück“. Und genau das verbirgt sich auch dahinter. Bei Cashback erhalten Konsumenten einen Teil des Geldes oder in manchen Fällen sogar den kompletten Kaufbetrag zurück, wenn sie einen bestimmten Artikel kaufen. Anders als bei den bekannten Treuesystemen wie beispielsweise Payback müssen also nicht erst Punkte gesammelt werden, bis eine Belohnung ausgeschüttet wird, sondern das Geld wird unmittelbar nach der Anforderung zurückbezahlt.

Warum gibt es Cashback?

Cashback bietet eine win-win-Situation für Käufer und Verkäufer. Für Käufer ist es eine einfache Möglichkeit, beim Einkauf Geld zu sparen und neue Produkte kennenzulernen. Für Händler und Hersteller ist Cashback eine Form von Werbung. Sie verwenden das System beispielsweise dazu, um Menschen dazu zu bewegen, ein neues Produkt zu kaufen oder die Umsätze bei einem bestehenden Produkt wieder anzukurbeln.

So kann eine Kundengruppe gewonnen werden, die möglicherweise niemals ein bestimmtes Produkt oder in einem bestimmten Shop eingekauft hätte. Dabei kann es sich sowohl um ein stationäres Geschäft in einem Einkaufszentrum oder einer Einkaufsstraße genauso handeln wie um einen Online-Shop im World Wide Web.

Durch Cashback ist es vor allem für Online-Händler möglich, die Retouren-Quote ein wenig zu senken. Denn diese ist gerade im Versandhandel sehr hoch. Wird ein Teil des Geldes nach dem Einkauf zurückerstattet, erhöht sich die Bereitschaft der Käufer, das Produkt auch wirklich zu behalten.

Und schließlich geht es wie so oft in unserer heutigen Zeit auch wieder einmal um den gläsernen Menschen. Denn durch die Anforderung der Rückzahlung gelangen die Unternehmen an die Daten der Konsumenten. Das führt einerseits dazu, dass sie ein besseres Wissen darüber erlangen, welche Menschen ihre Produkte tatsächlich kaufen. Darüber hinaus geben einige Käufer dabei auch noch ihr Einverständnis, von den Unternehmen künftig kontaktiert werden zu dürfen. Damit ist es den Händlern und Herstellern möglich, direkt und kostengünstig mit ihren Kunden regelmäßig in Kontakt zu treten.

Wie funktioniert Cashback?

Die einzelnen Systeme unterscheiden sich zwar immer ein wenig. Dennoch funktioniert Cashback in der Regel in drei Schritten:

  • Schritt 1: Der Kunde kauft ein für Cashback beworbenes Produkt in einem Einzelhandelsgeschäft oder einem Online-Shop.
  • Schritt 2: Der Kassenbon wird entweder in elektronischer Form oder per Post beim jeweiligen Händler eingereicht. Dabei wird die Bankverbindung angegeben, an die das Geld ausbezahlt werden soll. In einigen Fällen wollen die Verkäufer noch zusätzliche Informationen haben und stellen deshalb eine oder mehrere Fragen. Diese beziehen sich in vielen Fällen auf die Zufriedenheit mit dem gekauften Produkt.
  • Schritt 3: Wenn der Händler die Anforderung bekommt, überweist er das Geld auf die angegebene Bankverbindung. In den meisten Fällen funktioniert das innerhalb von ein paar Tagen.

Bei Einkäufen in Zusammenhang mit einer Cashback-Aktion ist es immer enorm wichtig, dass der Kassenbon aufbehalten wird. Denn fast immer verlangt der Verkäufer als Bestätigung für den Kauf eine Kopie des Bons. Zur besseren Übersicht ist es manchmal ratsam, das Cashback-Produkt vom restlichen Einkauf zu trennen und einen eigenen Kassenbon dafür zu verlangen.

Die meisten Cashback-Aktionen sind limitiert. Das heißt, sie sind auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Wird das Geld erst nach dem Aktionszeitraum angefordert, sind zwar manche Verkäufer kulant und überweisen das Geld trotzdem zurück. Allerdings besteht für sie dafür keine Verpflichtung mehr.

Darüber hinaus begrenzen viele Händler die Stückzahl. Das bedeutet, dass pro Person oder pro Haushalt nur eine bestimmte Menge des Produkts gekauft werden darf. Bei einer erneuten Einreichung kann der Verkäufer die Rückzahlung des Geldes verweigern. Das lässt sich jedoch umgehen, wenn sich Freunde oder Verwandte zur Verfügung stellen, die anstelle des eigentlichen Käufers die Rückzahlung anfordern.

Wo gibt es einen Überblick über die besten Cashback-Angebote?

Vor allem folgende Branchen sind dafür bekannt, ihren Kunden in regelmäßigen Abständen Cashback-Angebote zu unterbreiten:

  • Lebensmittelhändler und Diskonter
  • Anbieter von Haushaltsartikeln
  • Drogerien
  • Parfümerien
  • Tierfutter-Hersteller

Doch auch bei Computern und Unterhaltungselektronik gibt es immer wieder gute Angebote. So gibt es beispielsweise bei HP des Öfteren die Möglichkeit, beim Kauf eines Laptops einen Teil des Geldes zurückzufordern. Wer ständig auf der Suche nach guten Cashback-Angeboten ist, muss dazu aber nicht jedes Mal die Seiten sämtlicher Hersteller und Händler durchforsten. Auf Schnäppchen-Plattformen wie beispielsweise „Mein Deal“ gibt es eigene Rubriken, auf denen die aktuell besten Angebote übersichtlich zusammengefasst werden.

Der große Vorteil dabei ist, dass die Angebote in unterschiedliche Rubriken unterteilt sind. Bei „Mein Deal“ gibt es einen eigenen Bereich für Lebensmittel, für Drogerie, Pflege- und Kosmetikprodukte, für Haushaltsartikel und für Tiernahrung. Bei jedem Angebot ist das Ablaufdatum der Cashback-Aktion angegeben. Kampagnen, die nicht mehr aktuell sind, werden auf der Seite auch nicht mehr angezeigt. So besteht kein Risiko, dass man an einer Aktion teilnimmt, die bereits abgelaufen ist und dann enttäuscht zur Kenntnis nehmen muss, dass dafür das angeforderte Geld nicht mehr ausbezahlt wird.

Lohnt sich Cashback für Konsumenten?

Es ist unbestritten, dass sich durch die Nutzung von Cashback-Aktionen viel Geld sparen lässt. Der Preis, den Käufer dafür bezahlen, ist die Bekanntgabe ihrer persönlichen Daten. Das ist grundsätzlich nichts Negatives. Denn schließlich gibt es den Händlern und Herstellern die Chance, dadurch ihre Kunden noch besser kennenzulernen. So können sie ihren Kunden und Interessenten individuelle und maßgeschneiderte Angebote unterbreiten.

Es sollte dabei jedoch gut überlegt werden, wem man welche Daten zur Verfügung stellen möchte und ob die Bedingungen, die an den Käufer bei der jeweiligen Cashback-Aktion gestellt werden, persönlich als akzeptabel betrachtet werden. Bei großen Unternehmen und Markenartikelherstellern besteht in der Regel keine Gefahr, dass mit den persönlichen Daten allzu sorglos umgegangen wird. Vor allem, weil seit den verschärften Regeln im Datenschutz im Zuge der letzten Novelle der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dafür sehr hohe Strafen fällig werden können.

Meine erste Smartwatch war von Microsoft

Nicht ganz. Eigentlich von Timex, aber Microsoft hat sich stark an der Entwicklung beteiligt. Zum Abi gabs diese Uhr von meiner Oma. Die gibt es übrigens immer noch. Also die Oma und die Uhr. 1996 war es für einen Nerd schon megacool wenn auf der Armbanduhr das Logo von Microsoft prankte…

So smart wie heute war die Uhr zwar nicht, aber ich habe das Funktionsangebot stark genutzt. Dazu zählten zum Beispiel die Alarme oder Erinnerungen die man leicht mit der Uhr konfigurieren konnte, aber auch ein großes Telefonbuch. (Ab damals hab ich sozusagen aufgehört mir geläufige Nummern selbst zu merken)

Richtig „wired“ wurde es dann wenn es ums syncen ging. Die Uhr hatte einen optischen Sensor verbaut und war so in der Lage, drahtlos vom PC zu empfangen. Die Software generierte einen großen Barcode der anfing zu flackern… Die Uhr hat brav die Codes ausgelesen und gespeichert.

Meine Uhr liegt hier immer noch brav in der Schublade und ich bin mir sicher, mit neuer Batterie läuft sie wieder wie früher. Die Software gibt es sogar auch immer noch. Fragt sich ob die modernen Monitore ausreichen um die feinen Barcodes in dieser Geschwindigkeit darzustellen oder ob ich mir dafür einen CRT Monitor aufsparen muss…